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Das große Zermattlexikon

Wissenswertes zum Matterhorn

Es sind weit bekannte Tatsachen, dass das Matterhorn 4.478 Meter hoch ist und dass die Erstbesteigung 1865 durch Edward Whymper erfolgte, doch darüber hinaus gibt es noch viel mehr Wissenswertes über das Matterhorn.

Das Matterhorn ist in aller Welt bekannt und beliebt. Wie sollte es sonst zu erklären sein, dass eine der größten Attraktionen des Disneyland Resorts in Kalifornien die Matterhorn Bobsled ist, eine Stahlachterbahn aus dem Jahr 1959. Der Berg, durch den die Achterbahn führt, ist dem Zermatter Matterhorn nachempfunden, im Maßstab 1: 100. Seine weltweite Berühmtheit verdankt das Matterhorn auch einer Schweizer Spezialität, der Schokoladenmarke Toblerone, deren Dreiecks-Schokolade dem Matterhorn, dem Wahrzeichen der Schweiz, nachempfunden sein soll. Zwar gibt es für diese Theorie bis heute keine Beweise, doch spätestens seit in den 1960er Jahren das Matterhorn auf der Schachtel der Toblerone auftauchte, ist ein Zusammenhang zwischen der Pyramidenform der Honig-Mandel-Nougat-Schokolade und dem Berg der Berge nicht mehr zu leugnen.

Das Matterhorn inspirierte die Menschen bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Es wurde zum Ziel der Träume und Sehnsüchte von Alpinisten aus aller Welt. Zahllose Bücher wurden über das Matterhorn geschrieben und mindestens ebenso viele Zeichnungen und Gemälde angefertigt. 2005 setzte der Walliser Schriftsteller Pierre Imhasly dem Matterhorn mit seinem gleichnamigen Gedicht ein literarisches Denkmal.

Und noch mehr Wissenswertes zum Matterhorn: 1950 stellte der italienische Ingenieur Graf Dino Lora Totino Pläne für eine Seilbahn auf den Gipfel des Matterhorns vor. So sollte das Wahrzeichen der Schweiz für jeden zugänglich sein. Die Zahlen der am Berg Verunglückten sprachen für diese Pläne: Seit 1865 – dem Datum der Erstbesteigung – verunglückten am Matterhorn mehr als 450 Bergsteiger, mehr als an jedem anderen Berg der Erde. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass der Berg, einmal bezwungen, von wahren Pilgerströmen heimgesucht wurde. Viele Bergsteiger neigen deshalb dazu, den Berg zu unterschätzen und wagen sich ohne ausreichende Vorbereitung, Kenntnisse und Erfahrung an die Besteigung – und scheitern nicht selten. Dennoch wurde Lora Totinos Vorschlag mit 90.000 Unterschriften, die das Alpine Museum in Zermatt gesammelt hatte, eindeutig abgelehnt. Ein Glück für Zermatt und das Matterhorn: So können sich noch künftige Generationen nach dem Berg der Berge sehnen und seine Ursprünglichkeit bewundern.

Was Sie sonst noch über das Matterhorn wissen sollten, erfahren Sie auf unseren Seiten zum Matterhorn.

Siehe auch: Edward Whymper, Erstbesteigung des Matterhorns, Toblerone, Wahrzeichen der Schweiz, Wallis


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