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Das große Zermattlexikon

Rhätische Bahn

Die Rhätische Bahn (RhB) ist ein großes Schweizer Eisenbahnunternehmen mit einem Liniennetz von 384 Kilometern, dessen Großteil im Kanton Graubünden liegt. Die RhB betreibt außerdem den Glacier Express zwischen St. Moritz und Zermatt, den langsamsten Schnellzug der Welt. Ihren Ursprung hat die Rhätische Bahn im Jahr 1888, als auf Initiative des Niederländers Willem Jan Holsboer eine Schmalspurbahn zwischen Landquart und Davos errichtet wurde.

1895 wurde die Schmalspurbahn Landquart–Davos AG in Rhätische Bahn umbenannt. Seit 1897 war die RhB die bündnerische Staatsbahn. Zur selben Zeit wurde das Streckennetz massiv ausgeweitet. Es folgten Strecken von Chur nach Thusis, von Thusis nach Tiefencastel und Celerina, von Celerina nach St. Moritz (wo seit 1930 Anschluss an den Glacier Express nach Zermatt besteht), von Davos nach Filisur und von Ilanz nach Disentis/Mustér. Von Disentis/Mustér schließt das Netz der Rhätischen Bahn dann an das meterspurige Netz der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB)an, die nach Zermatt fährt.

Ein besonderes Highlight des Streckennetzes der Rhätischen Bahn sind die Albula- und Berninalinie, die seit 2008 zum UNESCO Welterbe gehören. Damit würdigt die UNESCO die ingenieurstechnische Meisterleistung, die notwendig war, um die Strecke durch die Bernina Alpen zu verlegen. Ausgewählte Höhepunkte der Fahrt sind der Landwasserviadukt, der Kehrtunnel zwischen Bergün und Preda und der Kreisviadukt von Brusio.

Mehr über die Geschichte der Eisenbahnen von Zermatt erfahren Sie bei uns.

Siehe auch: Anreise Zermatt, Anreise mit dem Zug, Eisenbahnverbindungen Zermatt, Glacier Express, Matterhorn-Gotthard-Bahn, Schmalspurbahnen Zermatt, St. Moritz


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