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Das große Zermattlexikon

Lärchen Zermatt

Lärchen gehören zu den Pflanzenarten, die Ihnen in Zermatt am häufigsten begegnen. Die Nadelbäume zeichnen sich dadurch aus, dass sie – im Gegensatz zu den meisten anderen Nadelbäumen – im Herbst ihre Nadeln verlieren. Im Raum Zermatt sind sie häufig in Kombination mit Arven zu finden. Diese Arven-Lärchenwälder sind ein Waldtyp, der besonders häufig im Hochgebirge auftritt und hier die obere Waldgrenze bildet.

Auffällig ist die Dominanz der Lärchenbäume gegenüber den auch als Zirbelkiefer bekannten Arven. Sie ist auf einen Einfluss des Menschen zurückzuführen, der die Hochwälder hauptsächlich für die Weidewirtschaft nutzte und so gezielt die Zirbelkiefern und Fichten herausschlug, was der lichthungrigen Lärche einen Vorschub gewährte. Außerdem sind Lärchen sehr viel resistenter gegenüber Waldbränden und Ungezieferbefall.
Die Lärche ist ein langlebiger und sehr majestätisch anmutender Baum, der zum Landschaftsbild der Alpen seit Jahrtausenden dazu gehört. Einige Lärchen in der Nähe von Simplon-Dorf sollen selbst mehr als 1.000 Jahre alt sein. Wo sie wachsen kann man noch einen authentischen Eindruck davon gewinnen, wie die Urwälder der Alpen einst aussahen.

Für weitere Informationen zur Pflanzenwelt von Zermatt besuchen Sie auch unsere Seite Flora Zermatt.

Siehe auch: Arven, Zermatt


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