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Das große Zermattlexikon

Grand Cornier

Der Grand Cornier ist ein wilder, ursprünglicher Gipfel von 3.961 Metern Höhe in den Walliser Alpen. Er gilt als sehr rau und wird eher selten bestiegen. Dies liegt unter anderem an der starken Vergletscherung durch den Glacier de Moiry, der viele tiefe Gletscherspalten aufweist, die sich für Bergsteiger als große Gefahr entpuppen können.

Dennoch lockt der Grand Cornier mit einigen schönen Kletterabschnitten im Schwierigkeitsgrad zwischen III.-IV. Eine Tour auf den Gipfel beginnt in der Regel in der Moiry-Hütte (Cabane de Moiry) und folgt dann dem Normalweg über den Glacier de Moiry (Moirygletscher) über den Nordwestgrat. Nach dem Vorgipfel auf 3.843 Metern erwartet die Bergsteiger eine kurze Kletterei (Schwierigkeitsgrad II), die schließlich zum Gipfel führt. Wer eine Skibesteigung des Grand Cornier im Sinne hat, beendet den Aufstieg in der Regel am Vorgipfel und genießt von dort aus die Abfahrt.

Die ersten Bergsteiger, die jemals den Blick vom Gipfel des Grand Cornier genießen konnten, waren Edward Whymper, Christian Almer, Michel Croz und Franz Biner am 16. Juni 1865. Ziemlich genau einen Monat später sollte es dem Engländer Edward Whymper gelingen, als erster Mensch das Matterhorn zu besteigen.

Viele weitere Informationen über die Berge des Wallis finden Sie auf unserer Seite Walliser Alpen.

Siehe auch: Bergsteigen Zermatt, Cabane de Moiry, Glacier de Moiry, Gletscher, Gletscherspalten, Gletscher Wallis, Matterhorn, Edward Whymper, Wallis, Zermatt, Zermatter Gletscher


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