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Das große Zermattlexikon

Föhnwind Zermatt

Als Föhn oder Föhnwind wird ein warmer, trockener Fallwind bezeichnet, der auch in den Bergen rings um Zermatt sehr häufig auftritt. Föhnwinde im Alpenraum werden häufig auch als Alpenföhn bezeichnet. Sie entstehen immer dann, wenn sich über den Gebirgen Windströmungen entwickeln, die zu warmer Höhenluft führen. Gleichzeitig kommt es auf der vom Wind abgewandten Luvseite des Gebirges zum Steigungsregen. Die herabströmende Luft erwärmt sich und trocknet aus. So kommt es zu stetigem bis böigem Wind, dem sogenannten Föhnwind.

Föhnwetterlagen gehen mit einer ausgesprochenen Fernsicht einher und tragen so zu einer besseren Sicht auf die Berge bei – vor allem zwischen den Viertausendern von Zermatt ist das ein Nebeneffekt, der sehr willkommen geheißen wird. Hier ist dann auch ein Schauspiel zu erleben, das vor allem für das Matterhorn sehr charakteristisch ist: Die Winde des Föhns sorgen auf dem Gipfel des Matterhorns für Verwehungen und die sogenannte Föhnfahne, Schneeverwehungen am Gipfel, die ihn auf Fotos häufig unscharf oder verwischt erscheinen lassen.

Wenn Sie mehr über das Klima von Zermatt erfahren wollen, besuchen Sie auch unsere Seite Zermatt Wetter.

Siehe auch: Matterhorn, Zermatt


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