4trips-Partner

Das große Zermattlexikon

Eiszeit

Als Eiszeit werden in der Erdgeschichte Perioden bezeichnet, während denen mindestens einer der beiden Pole vergletschert ist. Eiszeiten haben unterschiedlichste Ursachen und kehren als Kaltzeiten periodisch im Wechsel mit Warmzeiten wieder. Die vergangenen Eiszeiten haben das Angesicht der Erde stark geprägt und Landschaften geformt, denn während der Eiszeiten ist eine extreme Gletscherbildung zu beobachten. Die riesigen Eismassen schieben sich während der Eiszeit Zentimeter für Zentimeter über die Erdoberfläche und schürten dabei Täler, Seen, Flussläufe und Berge. Mit ihrer gewaltigen Kraft schütten sie Berge und Täler auf, die wir noch heute sehen können.

Als die Gletscher nach der letzten Eiszeit vor gut 15.000 Jahren schmolzen, ließen sie ihren Schutt in Form von Stirn-, Seiten- und Grundmoränen zurück. Noch heute kann man in den nördlichen Alpen die Hügelformen erkennen, die einst von den Gletschern aufgeschüttet wurden. Und auch die Gletscher im Wallis sind noch Hinterlassenschaften der vergangenen Eiszeiten. Doch die letzten Riesen der Eiszeit sind heute von einer massiven Gletscherschmelze bedroht.

Siehe auch: Entstehung der Alpen, Gletscher, Gletscherschmelze, Matterhorn, Matterhorn Entstehung, Wallis, Walliser Alpen, Zermatt


Werbung




Literaturtipps