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Das große Zermattlexikon

Burgergemeinde Zermatt

In der Burgergemeinde Zermatt sind die alteingesessenen Familien von Zermatt vereint. Dazu gehören etwa 1.500 Burger, die mit den übrigen, dazu gezogenen Dorfbewohnern von Zermatt die Einwohnergemeinde bilden. Die Geschichte der Burgergemeinde von Zermatt begann 1618, als es den letzten Bewohnern von Zermatt gelang, sich aus der Lehensherrschaft des Bischofs freizukaufen. 1621 gaben sich die ersten dieser freien Weiler – Hoffero, Wychelmattero und Muttero – eine eigene Verfassung, der sich in den folgenden 170 Jahren weitere anschlossen. Durch den Beitritt des Viertels Aroleytero zum Bund wurde 1791 die Burgergemeinde Zermatt gegründet. Dadurch wurden Berge, Alpen und Weiden, Wälder und das Wild zum Gemeingut, das jeder Burger anteilig nutzen durfte.

Als Zermatt zum beliebten Urlaubsziel aufstieg, erwarb die Burgergemeinde Hotels und baute das Grand Hotel Zermatterhof in gemeinnützlich geleisteter Fronarbeit. Heute sind die Burger von Zermatt anteilig an den Renditen des Hotels beteiligt. Seit 1996 nennt sich die Burgergemeinde „Matterhorn Group“ und ist inzwischen zum größten Arbeitgeber in Zermatt aufgestiegen, besitzt mehrere Hotels und Restaurants im Ort und beschäftigt in der Hochsaison über 300 Personen. Die Burgergemeinde Zermatt ist außerdem die größte Aktionärin der Zermatt Bergbahnen AG und damit maßgeblich an der Erschließung der Zermatter Bergwelt beteiligt.

Heute wie zur Zeit ihrer Gründung geht es der Burgergemeinde Zermatt darum, die Belange der Burger bestmöglich zu vertreten, zum Wohle der Gemeinschaft der Burger zu handeln und in der Gemeinschaft einen Beitrag zur touristischen, sozialen und kulturellen Entwicklung von Zermatt zu leisten.

Lesen Sie auf unserer Seite Zermatt mehr über den Ort.

Siehe auch: Andreas Biner, Bergbahnen Zermatt, Gemeinde Zermatt, Grand Hotel Zermatterhof, Hotels Zermatt, Zermatt Geschichte


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