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Das große Zermattlexikon

Breithorn-Nordwand

Während das Breithorn auf dem Normalweg zu den leichtesten Viertausendern der Alpen zählt, ist die Nordwand schon eine echte Herausforderung für Bergsteiger. Durch die gesamte Wand ziehen sich zahlreiche Routen, die es Alpinisten ermöglichen, zu variieren und sich auszuprobieren. Die 1.280 Meter hohe Breithorn-Nordwand bietet sehr schöne, anspruchsvolle Eisklettertouren, für die Sie etwa 7 Stunden einplanen müssen.

Die häufigste Route über die Nordwand des Breithorns ist die Bethmann-Hollweg-Supersaxo-Route mit Direkteinstieg am Gletscherabbruch. Von hier aus klettern Sie zum Firnrücken (Steigungen bis 70 Grad!) und dann bis zur Randspalte des Eisschildes. Das Eisschild hat eine Neigung von ca. 60 Grad und muss überwunden werden, um den Gipfelfelsen zu erreichen. Von hier aus geht es dann über leichten Fels und Firn zum Gipfelfirnfeld hinauf (III). Es folgt ein weiterer Firn (40 – 45 Grad) zum Gipfel.

Alternative Einstiegsmöglichkeiten in die Breithorn-Nordwand sind der Originaleinstieg an der untersten Randspalte auf dem Gletscher, die über eine nach links emporziehende Felsrinne das Erklettern des Firnrückens erlaubt bzw. der Weg über die Welzenbachvariante, auf der Sie von der Randspalte des Gletschers aus zu der markanten Eisrinne hinaufklettern, die zum Eisschild hochführt.

Sie erreichen die Nordwand des Breithorns von Zermatt aus mit der Bergbahn nach Furi, wo Sie in die Bergbahn nach Trockener Steg umsteigen und bis zur Gipfelstation fahren. Hier folgen Sie einem markierten Weg zur Gandegghütte. Von der Hütte aus ist es ein knapp 2-stündiger Fußmarsch bis zum Einstieg in die Breithorn-Nordwand.

Siehe auch: Bergbahnen Zermatt, Bergsteigen Zermatt, Breithorn, Furi, Gandegghütte, Gletscher, Klettern in Zermatt, Trockener Steg, Zermatt


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Literaturtipps