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Das große Zermattlexikon

Bernhardiner

Die Bernhardiner lassen sich aus Zermatt und den Walliser Alpen kaum wegdenken. Ihren Ursprung haben die treuen, massigen Tiere im Wallis, auf dem Pass Grosser Sankt Bernhard, der das Aostatal mit dem italienischen Piemont verbindet. Im dortigen Hospiz züchteten die Mönche seit Ende des 17. Jahrhunderts die Vorfahren der heutigen Sennhunde.

Sie erwiesen sich als unerlässliche Spürnasen nach Lawinenkatastrophen und retteten so vielen Menschen das Leben. Allein Barry, der berühmteste Bernhardiner des Hospizes, soll über 40 Menschen gerettet haben. Seine Nachfahren leben noch heute auf dem Grossen Sankt Bernhard, als Lawinenhunde arbeiten sie aber schon lange nicht mehr, denn die jahrhundertelange Zucht hat sie zu schwer und massig werden lassen. Während die Lawinenopfer heute von leichten, wendigen Hunden, z.B. Deutschen und Belgischen Schäferhunden, gesucht werden, stehen die Bernhardiner vor dem Alpenpanorama rund um Zermatt Modell für die Fotos ihrer großen Fangemeinde.

Siehe auch: Aostatal, Fauna Zermatt, Zermatt


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