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Das große Zermattlexikon

Bergsteigerfriedhof Zermatt

Der Bergsteigerfriedhof an der katholischen Pfarrkirche St. Mauritius von Zermatt, gelegen an der Vispa-Brücke auf einer Halbinsel zwischen Triftbach und Vispa, ist wohl einer der meist besuchten Friedhöfe der Schweiz. Kein Wunder, liegen hier doch viele der Bergsteiger begraben, die beim Versuch, das Matterhorn zu besteigen, zu Tode kamen. Eine Inschrift mahnt: „Hier verloren wir das Leben, dort fanden wir es wieder. Auf dem heiligen Berg des Herrn.“ Inzwischen sind die restaurierten Grabsteine, die noch heute hinter der Kirche daran erinnern, dass der Mensch in Höhen über 4.000 Metern der Urgewalt des Berges hilflos ausgeliefert ist, zu einer wahren Touristenattraktion geworden. Den verunglückten Bergsteigern wird in Zermatt im Übrigen mit einem Denkmal auf dem katholischen Friedhof (etwa 200 Meter von der Kirche entfernt) gedacht. Auf dem Friedhof in Zermatt ist auch Michel Croz, der Bergführer von Edward Whymper und sein Begleiter Hadow beerdigt. Auf dem Bergsteigerfriedhof in Zermatt steht auch das “Grab des unbekannten Bergsteigers”, das an die über 500 Toten erinnert, die es seit 1865 am Matterhorn gegeben hat – am 12. Juli 2015 wurde es von dem Zermatter Pfarrer Stefan Roth, aus Anlass der Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren eingesegnet.

Über eine der größten Tragödien am Matterhorn lesen Sie mehr auf unserer Seite über die Erstbesteigung des Matterhorns.

Siehe auch: Bergführer, Matterhorn, Whymper, Zermatt


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