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Das große Zermattlexikon

Bergsteiger-Mekka

Mit seinen 38 Viertausendern ist Zermatt ein wahres Bergsteiger-Mekka. Die Hälfte aller Viertausender in Europa findet sich rings um Zermatt. Kein anderer Bergsteiger-Ort kann mit dieser Dichte mithalten. Zermatt geriet deshalb schon sehr früh in den Fokus von Bergsteigern aus aller Welt. Vor allem englische Alpin-Pioniere fanden in Zermatt schon im 18. Jahrhundert ihre Berufung. Viele der Berge galten damals noch als unbesteigbar; an eine Besteigung des Matterhorns war noch lange nicht zu denken.

Der Aufstieg zum Bergsteiger-Mekka begann für Zermatt mit der Erstbesteigung des Klein Matterhorn am 13. August 1792 durch Horace Bénédict de Saussure, einen Genfer Gelehrten. Sein Erfolg wirkte wie ein Startschuss und fortan waren die Berge rings um Zermatt nicht mehr die alleinige Heimat geschickt kletternder Tiere. Zermatt erwachte aus seinem Dornröschenschlaf und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu dem Bergsteiger-Mekka, das wir heute kennen. Überall schossen Hotels aus dem Boden, der Bergführerverein wurde gegründet, das Straßennetz ausgebaut und überall stellte man sich auf die Bergsteiger ein, die aus aller Herren Länder nach Zermatt strömten. Seinen Höhepunkt erreichte das Goldene Zeitalter des Alpinismus in Zermatt, als Edward Whymper 1865 als erster Mensch das Matterhorn bezwang.
Zugleich läutete das Ereignis aber auch das Ende der großen Bergsteiger-Euphorie in Zermatt ein.

Doch auch wenn die großen Erstbesteigungen heute längst Geschichte sind, kommen noch immer jedes Jahr Tausende Bergsteiger nach Zermatt und noch immer gibt es neue Herausforderungen und neue Rekorde. Heute wie damals ist Zermatt ein Bergsteiger-Mekka, wie es kein zweites in Europa gibt.

Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns

Siehe auch: Aktivurlaub Zermatt, Edward Whymper, Geschichte Zermatt, Klein Matterhorn, Matterhorn, Viertausender Zermatt, Zermatt


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