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Das große Zermattlexikon

Walser

Die Walser sind eine alemannische Volksgruppe, die vor etwa 1.000 Jahren das heutige – nach ihnen benannte – Wallis besiedelte. Sie kamen aus dem Berner Oberland und ließen sich zunächst in Goms im Wallis nieder. Nach und nach besiedelten sie das obere Rhônetal. Im 13. und 14. Jahrhundert begann dann die mittelalterliche Walserwanderung, im Zuge derer sich die Walser vor allem in Richtung Osten ausbreiteten und nach und nach der Berner Oberland, das Waadtland, das Aostatal und Teile der Kantone Tessin und Graubünden besiedelten.

Auch Zermatt war eine Walsersiedlung als es 1280 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Noch heute ist das Erbe der Walser in Zermatt lebendig: Hier spricht man bis heute das Walliserdeutsch, einen höchstalemannischen Dialekt, der in dieser in Zermatt gängigen Form außerhalb des Mattertals kaum verstanden wird.

Wenn Sie den Spuren der Walser folgen wollen, empfehlen wir Ihnen das Buch Der große Walserweg: Auf alten Saumpfaden von Zermatt nach Mittelberg aus unserem Outdoor-Shop Zermatt. Für mehr Informationen über die Gründung von Zermatt besuchen Sie auch unsere Seite Zermatt Geschichte.

Siehe auch: Walliserdeutsch, Zermatt


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