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Vegetationsgrenze Zermatt

Die Vegetationsgrenze markiert in den Bergen jene gedachte Linie, jenseits derer keine Pflanzen mehr gedeihen können. In den Alpen liegt die Vegetationsgrenze bei etwa 2.900 Metern. Der Bereich über der Vegetationsgrenze wird auch als Kampfzone bezeichnet, da hier nur Pflanzen mit sehr geringen Bedürfnissen und einer hohen Widerstandskraft überleben können. Dazu zählen vor allem Flechten und Moose. Jenseits der Vegetationsgrenze von Zermatt betreten Sie raues Bergland, das sich Besuchern und Bewohnern extrem lebensfeindlich präsentiert.

Doch der Klimawandel hat auch auf die Vegetationsgrenze Auswirkungen, die sich auch in Zermatt beobachten lassen. So verschiebt sich die Vegetationsgrenze nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen immer weiter nach oben und so kommt es, dass viele Arten, die eigentlich hauptsächlich in niedrigeren Regionen zu finden sind, sich inzwischen bis in die Gipfelregionen ausbreiten. Die hier angestammten Pflanzen finden sich nun plötzlich in einem nie gekannten Konkurrenzkampf um die wenigen Ressourcen am Gipfel wieder und haben aber selbst keine Chance, ebenfalls weiter nach oben auszuweichen. Die Biodiversität in den Alpen und auch in Zermatt ist damit in Gefahr.

Für weitere Informationen über die Vegetationszonen von Zermatt besuchen Sie bitte unsere Seite Flora Zermatt.

Siehe auch: Flora Zermatt, Vegetation Zermatt


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