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Das große Zermattlexikon

St. Niklaus

Die Gemeinde St. Niklaus (in Walliserdeutsch gesprochen: Zaniglas) liegt, umgeben von beeindruckenden Viertausendern, in 1.120m ü.M. in einer sonnigen Mulde im Nikolaital. St. Niklaus liegt mit seinem Bahnhof an der Zugstrecke von Visp nach Zermatt der Matterhorn-Gotthard-Bahn. 29 Weiler, darunter St. Niklaus Dorf, Herbriggen und Gasenried, zählen zur Gemeinde, einer sogenannten Streusiedlung, die mit einer Längenausdehnung von 7,5 Kilometern das längste Dorf im Oberwallis bildet. Zu St. Niklaus gehört auch die Alp Jungen.

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Dabei blickt St. Niklaus auf eine sehr lange Tradition zurück: Aus dem einstigen Treffpunkt an einem römischen Handelsweg wurde im Laufe der Zeit ein bedeutendes Handelszentrum. St. Niklaus ist heute der Hauptort der Nikolaitales, das nach ihm auch benannt ist. Auch heute noch finden sich im Ortsgebiet von St. Niklaus, die für das Wallis typischen alten, dunklen Holzhäuser, die allerdings in einem seltsamen Kontrast zu mehreren modernen Fabriken stehen, die man hier im idyllischen Nikolaital irgendwie nicht so recht erwartet. So findet sich in St. Niklaus eine Zweigniederlassung der deutschen Robert Bosch GmbH. Die Scintilla AG fertigt in St. Niklaus erfolgreich Elektrogeräte und spezielle hochwertige Stichsägeblätter.


Herzlich Willkommen in St. Niklaus!

Besonderer Beliebtheit erfreute sich der Ort in vergangenen Zeiten bei Heilsuchenden und kranken gebrechlichen Menschen, die versuchten, in der nahe liegenden Augstbordquelle ihre Krankheiten zu lindern. Heute sind es vor allem Bergsteiger und Wanderer, die in St. Niklaus Quartier beziehen. Das Wanderwegnetzwerk, das sich rund um St. Nikaus entwickelt hat, wird ständig ausgebaut und erfreut sich großer Beliebtheit.

Sehenswert ist auch der mächtige byzantinische Kirchturm, der getrennt vom eigentlichen Gotteshaus steht. Der Grund: Nach der Legende rief an einem Wintermorgen im Jahre 1749 der Küster von St. Niklaus die Gläubigen zur Morgenandacht und läutete gerade die Glocken als eine große Lawine abging und die Kirche zerstörte. Nur der Turm blieb wundersamerweise stehen.

Jedes Jahr Ende November verwandelt sich der 350 Jahre alte Kirchturm am Dorfplatz von St. Niklaus in den größten Nikolaus der Welt. Dieses Bild der scheinbaren Heimat des Nikolauses geht dann regelmässig in der Adventszeit europaweit durch die Medien. St. Niklaus steht seit 1986 mit dem Mega-Nikolaus sogar im Guiness Buch der Rekorde.

Sehenswert sind in St. Niklaus außerdem das Bergsteigermuseum im historischen Meierturm, das Gemeindehaus und die Pfarrei St. Niklaus.

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Siehe auch: Oberwallis, Mattertal, Nikolaital, Viertausender Zermatt


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