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Das große Zermattlexikon

Moräne

Als Moränen werden die Ansammlung des von Gletschern transportierten Gerölls bezeichnet, jene charakteristischen Schuttablagerungen, die von den Gletschern mitbewegt oder angehäuft werden und die den Weg der Gletscher weithin sichtbar markieren. Das Wort Moräne leitet sich dabei vom französischen Begriff „moraine“ für „Geröll“ ab.

Rings um Zermatt finden sich einige der imposantesten Gletscher der Alpen und auch hier finden aufmerksame Betrachter überall die Spuren der Gletscherbewegungen. Im oftmals strukturlosen Gelände des Hochgebirges bieten Gletschermoränen wertvolle Orientierungspunkte, können Bergsteigern aber auch zum Verhängnis werden: Ihre steilen Flanken sind oft steinschlaggefährdet, sodass es sich empfiehlt, die Moränen über den Kamm zu begehen. Einige der Gletscher von Zermatt verfügen deshalb über ausgewiesene Wanderrouten, andere sollten nur in Begleitung eines kundigen Bergführers begangen werden, um den lauernden Gefahren auszuweichen.

Siehe auch: Bergführer, Bergsteiger, Gletscher, Gletscherschmelze, Zermatt


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