Das große Zermattlexikon
Dufourspitze
Die Dufourspitze ist mit 4.634m ü.M. der höchste Gipfel der Schweiz. Da er aber an Italien angrenzt und so ein Teil des Berges auf italienischem Gebiet liegt, wird ihm der Titel „höchster Berg der Schweiz“ (Dom) dennoch verwehrt. Seine Spitze jedoch liegt rund 160 m von der Grenze entfernt auf schweizerischem Gebiet – und ist damit der höchste Punkt der Schweiz.
Benannt wurde der Berg im Monte-Rosa-Massiv nach dem Schweizer General und Kartografen Guillaume-Henri Dufour (1787–1875), der das erste exakte Landkartenwerk des Landes herausbrachte, die sogenannte Dufourkarte. Die Erstbesteigung der Dufourspitze gelang am 1.August 1855 dem Engländer Charles Hudson. Heute wird zumeist die klassische Route von der Monte-Rosa-Hütte über die Ostflanke des Berges gewählt, die erstmals 1872 durch die Engländer Richard und William Pendlebury und Charles Taylor begangen wurde.
Weitere Informationen über die Dufourspitze finden in der Rubrik Bergwelt Zermatt auf unserer Seite Dufourspitze.
Siehe auch: Dom, Monte-Rosa-Massiv, Monte-Rosa-Hütte
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