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Das große Zermattlexikon

Almauftrieb Zermatt

Als Almauftrieb wird in den Bergen das Verbringen des Viehs auf die Bergweiden (Almen oder Sömmern) bezeichnet. Traditionell werden die Tiere hierfür mit Kuhglocken ausgestattet und erst durch das Dorf und dann mehrere Tage lang in die Berge getrieben. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war dies mit mehrtägigen Fußmärschen für Mensch und Tier verbunden, sodass die Tiere heutzutage häufig mit Viehtransportern auf die Almen gebracht werden.


Vielerorts hat sich allerdings die schöne Tradition des Viehtriebs durch die Straßen der Dörfer erhalten und seit den 20er Jahren ist der Almauftrieb im Wallis häufig auch mit organisierten Kuhkämpfen verbunden. Dabei machen sich die Bauern die natürliche Eigenschaft der Tiere zu Nutze, durch das Stoßen der Köpfe untereinander die Rangfolge in der Herde festzulegen. Die Siegerin dieses Machtkampfes führt dann die Herde beim Almauftrieb an.


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