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Stefanie Heinzmann

Sie gehört zu den wohl bekanntesten Künstlerinnen, die das Wallis je hervorgebracht hat: Stefanie Heinzmann, Echo- und Comet-Gewinnerin und Preisträgerin bei den Swiss Music Awards. Die Musikerin, die inzwischen weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt geworden ist, ist noch immer eng mit ihrem Heimat-Kanton verbunden: Im April 2013 ist sie zum Beispiel bei Zermatt Unplugged zu erleben und begeistert im Vernissage mit genau jener Art von Live-Performance, für die sie 2009 den Comet für den besten Live-Act erhalten hat. Mit der für sie ganz eigenen, sympathischen und frischen Kombination aus Pop- und Soulmusik begeistert die junge Schweizerin seit ihrer Entdeckung 2008 ein Millionenpublikum.

Stefanie Heinzmann wurde 1989 in Visp geboren, da, wo sich das Mattertal und das Saastal treffen. Sie wusste schon früh, dass sie einmal Musik machen wollte. Die Ausbildung an der Handelsschule für Sportler und Künstler am Kollegium in Brig war deshalb nur folgerichtig. Mit 16 Jahren wurde Stefanie Heinzmann zur Sängerin der Mundart-Rockband „BigFisch“. Im Walliser Dialekt sang sie dort Songs mit Titeln wie „Seeluverwandt“, „Chumm ins Wallis“, „Mahlzit“ und „Märliland“ – alles Eigenkompositionen der jungen Schweizer. Ein lokaler Radiosender, Radio Rottu Oberwallis, kürte den Song „Chumm ins Wallis“ (2007) zum „Walliser Hit des Jahres“ – eine Liebeserklärung an den Heimatkanton, der für alle Nicht-Walliser praktisch kaum zu verstehen ist: „Hie genau hie bin ich deheimu/ ischers wallis het bärgä und gletschter chasch schusch niena gsee/ ja hie, genau hie bin ich deheimu/ chum zu iisch biz and sunna bisch härzlich willkommu/ laas doch eifach la gschee, was willt no mee.“

Der Aufstieg der Stefanie Heinmann

Doch Stefanie Heinzmann wollte mehr als nur innerhalb des Oberwallis bekannt sein: 2007 bewarb sie sich bei Stefan Raabs Castingwettbewerb „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ („Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf!“) – siegte in der Entscheidungsshow gegen 19 Mitbewerber und gewann so als erste Schweizerin in einer deutschen Castingshow. Der Preis: Ein Plattenvertrag bei Universal Music.


Stefanie Heinzmann ist eine international erfolgreiche Künstlerin aus dem Wallis. © Tom Talent, spoundation motion picture GmbH

Der Final-Hit von SSDSDSSWEMUGABRTLAD, „My Man Is a Mean Man“, wurde ihr erster großer Hit und machte Stefanie Heinzmann in Deutschland und in der Schweiz zum Superstar. Schon zwei Monate nach dem großen Sieg erschien ihr erstes Album mit Titel „Masterplan“. Sowohl das Album als auch die Single-Auskopplung „My Man is a Mean Man“ erhielten in Deutschland Gold und in der Schweiz sogar Doppel-Platin. Innerhalb eines Jahres hatte sich Stefanie Heinzmann von einer Mundart-Rockmusikerin aus dem Wallis zu einer international erfolgreichen Künstlerin gemausert, deren Konzerte ausverkauft waren und die mit Preisen überhäuft wurde.

Ein Ende dieses Erfolgs ist auch noch lange nicht abzusehen: Ihre Festival-Touren sind immer ausverkauft – und bringen der Power-Frau stetig neue Fans. Auch Tiefschläge, wie eine Stimmbandentzündung, wegen der 2008 mehrere Konzerte der Sängerin abgesagt werden mussten, oder eine Operation an den Stimmlippen 2010, wegen der eine komplette geplante Tournee durch die Schweiz, Österreich und Deutschland gecancelt werden musste, konnten der Beliebtheit der Sängerin und der Treue ihrer alten und neuen Fans nichts anhaben. 2009 erschien ihr zweites Album „Roots to Grow“ mit der Single „Unbreakable“. Dabei erfüllte sich für Stefanie Heinzmann ein großer Traum: Bei Aufzeichnungen für TV total traf sie ihr großes Vorbild, die britische Soul-Sängerin Joss Stone, mit der sie „Unbreakable“ im Duett sang. Der Vergleich mit Joss Stone, den der US-amerikanische Skandalblogger Perez Hilton bereits 2008 angeführt hatte, hatte Heinzmann schon das Interesse amerikanischer Labels eingebracht. Und auch ein zweites Duett zeigt, wie weit Stefanie Heinzmann es inzwischen geschafft hat: 2009 sang sie im Duett mit Lionel Richie den Motown-Klassiker „Ain’t No Mountain High Enough“ und begeisterte damit das Echo-Publikum. Noch am gleichen Abend erhielt sie die Auszeichnung für die beste Künstlerin in der Kategorie Rock/Pop (national).


Unsere Empfehlung: Die Alben von Stefanie Heinzmann

Botschafterin für das Wallis: Stefanie Heinzmann

Im März 2012 erschien Stefanie Heinzmanns drittes Studioalbum mit dem einfachen Titel „Stefanie Heinzmann“. Die erste Single-Auskopplung „Diggin‘ in the Dirt“ wurde ihre zweite Top-10-Single in der Schweiz. Ihrer Heimat blieb sie bei allem Erfolg immer treu: Beim Open Air Gamble im Wallis durfte sie ebenso nicht fehlen wie bei Zermatt Unplugged 2013. Ab und zu ist sie auch einfach nur so in Zermatt anzutreffen, wo sie – wie viele andere Prominente in Zermatt – die Weltgewandtheit und zugleich Verschwiegenheit des Bergdorfes genießt. Unter anderem für diese Heimatverbundenheit lud man sie im Januar 2013 als Jury-Mitglied in die Gesangs-Castingshow „The Voice of Switzerland“ ein, wo das Casting-Show-Wunder von 2008 anderen Talenten auf den Weg helfen sollte. Ihre Fans lieben sie dafür, dass sie sich selbst treu geblieben ist und sich für das Show-Geschäft nicht verbiegen lässt. Sie ist nicht nur ein Star, sie ist zugleich auch das nette, ein bisschen ausgeflippte Mädchen von nebenan, mit dem man feiern und Spaß haben kann. Stefanie Heinzmann ist sympathisch, fröhlich und frech, unangepasst – und nicht zuletzt ein Botschafter für das Wallis, wie der Kanton ihn sich besser nicht wünschen könnte.


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