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Täschhorn

Mit seinen 4.491 Metern Höhe gehört das Täschhorn nicht nur zu den höchsten Bergen der Walliser Alpen, sondern auch zu den anspruchsvollsten Viertausendern bei Zermatt. Selbst unter erfahrenen Bergsteigern gilt das Täschhorn als Herausforderung und wird nur selten begangen. In der Mischabelgruppe und nahe des Doms gelegen, ist das Täschhorn ohnehin von besonderer alpiner Bedeutung im Wallis. Seine Erstbesteigung am 30. Juli 1862 durch Stefan und Johann Zumtaugwald, J. Llewelyn Davies, J.W. Hayward und Peter-Josef Summermatter galt deshalb als regelrechte Sensation. Vier Jahre zuvor hatten Davies und Johann Zumtaugwald bereits gemeinsam den Dom bestiegen. Der Versuch, auch das Täschhorn zu bezwingen, lag da nahe.

Das Täschhorn besteigen

Die Täschhorn-Pioniere wählten 1862 den Weg von Randa über die Nordwestflanke, die sogenannte Kinflanke, und den Kingletscher. Diese Route hatten Davies und Zumtaugwald bereits teilweise für die Besteigung des Doms genutzt. Von der Domhütte aus gilt die Besteigung über die Festi-Kinlücke und die Festiflanke noch heute als Normalweg. Alternativ führt eine weitere Normalroute ab Zermatt von der Täschhütte oder vom Mischabelbiwak aus über den Mischabelgrat.


Das Täschhorn

Beide Strecken sind große Touren mit hochalpinem Charakter und vom Schwierigkeitsgrad her zwischen II und IV (am Teufelsgrat) einzuordnen. Eine gute Kondition, alpine Erfahrung und eine solide technische Ausstattung sind unbedingte Voraussetzung für die Besteigung des Täschhorns. Vor allem auf dem Kingletscher mit seinen zahlreichen Gletscherspalten ist Vorsicht geboten.

Allein auf dem Täschhorngipfel

Ein guter Ausgangspunkt für den Gipfelsturm dieses Viertausenders ist übrigens die Kinhütte auf 2.584 Metern Höhe, die 32 Schlafplätze, einen Aufenthaltsraum und eine Küche zur Verfügung stellt. Sie liegt oberhalb des „Wildkins“ am Fuße des Grabenhorns. Von hier aus dauert der Aufstieg zum Gipfel noch etwa 6 bis 7 Stunden. Auf Grund der schlechten Felsqualität an einigen Stellen empfiehlt es sich auch, mit dem Hüttenwart der Kinhütte über die geplante Route zu sprechen.

Viele Routenführer beschreiben Firnteile, die schon längst nicht mehr existent sind, wodurch der Aufstieg an einigen Stellen fast unmöglich geworden ist. Wem es aber tatsächlich gelingt, die alpinistischen Herausforderungen des Täschhorns zu meistern, der wird mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Auch das Matterhorn zeigt sich von hier oben von seiner besten Seite.

Der Clou: Dank des hohen Schwierigkeitsgrades ist das Täschhorn einer der wenigen Berge, auf denen man das Glück haben kann, ganz alleine unterwegs zu sein. Ein unvergessliches Naturerlebnis!


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