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Dufourspitze

Die Dufourspitze ist mit 4.634 Metern der höchste Berg der Schweiz. Inmitten der Walliser Alpen gelegen erhebt sie sich majestätisch zwischen den anderen Viertausendern des Monte-Rosa-Massivs. Der charakteristische Gipfel markiert die Grenze zwischen Italien und der Schweiz, auch wenn die Grenze – genau genommen – 160 Meter von der wahren Grenzlinie entfernt liegt.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein kannten die Italiener den Berg als “Höchste Spitze” und die Schweizer als “Gornerhorn”. Erst die topografischen Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts zeigten, dass es sich dabei um ein und denselben Berg handelte. Ihren heutigen Namen erhielt die Spitze nach General Guillaume-Henri Dufour, dem Schweizer Humanisten und Kartografen, der 1863 das erste exakte Landkartenwerk der Schweiz herausgab, die sogenannte “Dufourkarte”.

Die Erstbesteigung der Dufourspitze gelang am 1. August 1855 dem englischen Alpinisten Charles Hudson. Auf sein Konto geht auch die erste Besteigung des Mont Blanc du Tacul (4248 m). Bei dem Versuch, als erster Alpinist das Matterhorn zu besteigen, kam Hudson dann ums Leben. Zwar erreichte er am 14. Juli 1865 sein Ziel, doch während des Abstiegs von der Dufourspitze kam es zu einem tragischen Unfall.


Die Dufourspitze im Winter

Dennoch galt Hudson – auch wegen der Erstbesteigung der Dufourspitze – als einer der bedeutendsten Alpinisten des “Goldenen Zeitalters des Alpinismus”. Für Bergsteiger ist der höchste Berg der Schweiz noch heute eine große Herausforderung. Zwar erwecken Fotos des Berges den Eindruck, die Dufourspitze sei leicht zu bezwingen, doch die zwei großen Gletscher erschweren den Aufstieg und zwangen schon so manche Expedition zur Umkehr. Um die Spitze zu erreichen, müssen der Gornergletscher und der Monte-Rosa-Gletscher überquert werden.

Der höchste Gipfel der Schweiz: die Dufourspitze

Eine häufig gewählte Route zum Gipfel der Dufourspitze führt von der neuen Monte-Rosa-Hütte auf einer Höhe von 2795 m über den sogenannten Normalweg über die Ostflanke.

Der Normalweg wurde 1872 entdeckt und gilt seither als einfachster Weg, den phänomenalen Ausblick auf die umliegenden Viertausender vom Gipfel aus genießen zu können. Informationen für einen sicheren Aufstieg erhalten Sie in den umliegenden Talorten, z.B. Zermatt, und auch beim Bergführer in der Bergstation.


Wer nicht ganz so hoch hinaus will, aber dennoch etwas Bergluft nahe des höchsten Berges der Schweiz schnuppern möchte, der kann auf der Neuen Monte-Rosa-Hütte verweilen. Sie kann bequem innerhalb von 2,5 Stunden erreicht werden, während man für den Aufstieg zum Gipfel mehr als 8,5 Stunden einplanen sollte. Die Gornergratbahn bringt Besucher von Zermatt aus zur Station Rotenboden (2815 m). Von dort aus folgt man zu Fuß den bezeichneten Wegen über den Gornergrat, der über den gewaltigen Gornergletscher hinweg führt. Den Gletscher selbst betritt man in einer Höhe von 2.600 Metern über einen Steg und gelangt dann nach etwa 2 Stunden zur Hütte, die von März bis September 150 Betten zur Verfügung stellt.

Von hier aus genießen Sie das unvergessliche Panorama: In der unmittelbaren Nachbarschaft der Dufourspitze befinden sich nämlich weitere eindrucksvolle Viertausender, die ebenfalls zum Monte-Rosa-Massiv gezählt werden. Da wären die Zumsteinspitze (4563 m), das Nordend (4.609 m), die Signalkuppe (4554 m), die Parrotspitze (4432 m), die Ludwigshöhe (4341 m), das Schwarzhorn (4322 m), die Vincent-Pyramide (4215 m), sowie das Balmenhorn (4167 m) und die Punta Giordani (4046 m) zu nennen. Sie alle zählen zu den höchsten Bergen der Alpen.


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