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Dom

Schon allein der Name eines der höchsten Berge der Alpen – Dom – lässt erahnen, dass dieser Viertausender bei Zermatt aus der Masse der Berge hervorsticht wie eine Kathedrale aus der Masse der Kirchen.

Auch wenn er seinen Namen zugegebener Maßen weniger der Ehrfurcht vor seinen immerhin 4.545 Metern als eher der Eitelkeit seines Vermessers verdankt. Dieser, Joseph Anton Berchtold, der Domherr von Sitten, hatte 1833 Vermessungsarbeiten rund um den höchsten Gipfel der Schweiz durchgeführt und soll zunächst die gesamte Berggruppe – die heute unter dem Namen Mischabel-Gruppe bekannt ist – nach seinem Stand „Dom“ genannt haben. Heute gilt dieser Name allerdings nur noch für den Berg selbst.

Wie der Dom zu seinem Titel kam

Der Dom verdankt seine Bezeichnung als „höchster Berg der Schweiz“ einem geographischen Zufall, denn theoretisch würde dieses Prädikat der Dufourspitze gebühren, die mit 4.634 m ü.M. noch etwa 100 Meter höher ist als der Dom. Nur leider ist die Dufourspitze ein Grenzberg zu Italien und liegt nicht komplett in der Schweiz. Nun trägt also der Dom, der höchste Punkt der Mischabel-Gruppe, diesen Titel und erfreut sich der zahllosen Bergsteiger, die sich damit brüsten wollen, den höchsten Berg der Schweiz erklommen zu haben.


Der Dom ist einer der höchsten Berge der Alpen.

Den mächtigen Dom bezwingen

Erstmals gelang dies am 11. September 1858 dem Briten J. Llewellyn Davies in Begleitung der Bergführer Johann Zumtaugwald, Johann Kronig und Hieronymous Brantschen aus Zermatt. Damals wählten die Bergsteiger den Nordwestgrat, um den Viertausender zu bezwingen.

Heutige Alpinisten haben die Wahl zwischen zwei gängigen Aufstiegen, die beide an der Domhütte (2.940 m ü.M.) ihren Ausgang nehmen. Die technisch einfachere Route führt über den Hohberggletscher. Unter erfahrenen Bergsteigern gilt sie aber wegen der zahlreichen Gletscherspalten als die gefährlichere von beiden.

Hat man den Gletscher überwunden, erreicht man den Gipfel über einen schmalen Firngrat. Technisch raffinierter ist der Aufstieg über das Festijoch und den schwierigen Festigrat zum Gipfel.

Eine besondere Herausforderung ist die Skibesteigung des Doms, der bereits seit 1917 auch als Skiberg sehr beliebt ist. In jenem Sommer nämlich gelang dem Briten Sir Arnold Lunn und seinem Führer Joseph Knubel erstmals der Aufstieg mit Skiern.

Wichtig ist jedoch, dass der kletterartige Zustieg bereits eisfrei ist. Nur dann ist es angeraten, den Versuch zu wagen. Ist der Gipfel dann erreicht, bieten sich wunderbare Ausblicke auf die umliegenden Viertausender des Wallis, darunter das Nadel- und das Täschhorn.


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