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Dent Blanche

Wie ein „weißer Zahn“ ragt die Dent Blanche in den Himmel von Zermatt ihrer charakteristischen, spitzen Form verdankt sie ihren Namen. Wieso der Berg, der weitgehend eisfrei ist und deshalb kaum weiße Firnfläche hat, aber als „weißer Zahn“ bezeichnet wird, ist unklar. Wahrscheinlich ist eine Namensverwechslung mit der Dent d’Hérens, die einem Mönch bei der Abschrift der Karte unterlaufen sein könnte. Lange Zeit trug der 4.357 Meter hohe Berg auch einen deutschen Namen, der heute aber nicht mehr gebräuchlich ist: „Steinbockhorn“, ein Name der an einen der charakteristischsten Einwohner der oberen Gebirgsregionen erinnert, der mit den anspruchsvollen Anstiegen des Berges sicher kaum Probleme hat.

Die Dent Blanche: der weiße Zahn von Zermatt

Auf der Liste der höchsten Berge der Walliser Alpen rangiert die Dent Blanche auf Platz 16. Sie liegt direkt an der Sprachgrenze zwischen Deutsch und Französisch im Oberwallis und bildet mit ihren vier spitz zulaufenden Graten ein einprägsames Landmark.


Die Dent Blanche, der weiße Zahn von Zermatt

Gemeinsam mit ihren Nachbargipfeln, dem Obergabelhorn und dem Zinalrothorn, markiert die mächtige Pyramide den südlichen Talabschluss des Val de Zinal, eines Teils des Talsystems des Val d’Anniviers.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bergen dieser Größenordnung ist die Dent Blanche aber kaum vergletschert: Zwar reicht der Gletscher an der Nordostflanke bis fast hinauf zum Gipfel, auf allen anderen Flanken endet das Gletschereis jedoch auf ca. 3.700 Metern.

Zu den Gletschern an den Hängen des Berges zählen der Glacier de la Dent Blanche, der Glacier des Manzettes und einer der Seitengletscher des Zmuttgletschers, der Schönbielgletscher.


Dent Blanche: Herausforderung für jeden Bergsteiger

Bergsteigerisch zählt die Dent Blanche zu den absoluten Topshots der Schweizer Alpen und als einer der anspruchsvollsten Viertausender bei Zermatt. Die kombinierte Hochtour über den Südgrat beispielsweise, die auch einige Kletterabschnitte enthält, rangiert zwischen dem III. und IV. Schwierigkeitsgrad. Diese Strecke war es aber auch, die auch Thomas Stuart Kennedy, William und C. Wigram am 18. Juli 1862 für die Erstbesteigung der Dent Blanche wählten. Heute gilt die Route als Normaltour. Firn, Eis und Fels wechseln sich hier ab und machen die Besteigung zu einer wahren Herausforderung. Als Ausgangspunkt für die Tour steht den Bergsteigern die Cabane de la Dent Blanche auf 3.507 Metern über dem Meeresspiegel zur Verfügung. Sie kann vom Val d’Hérens über den Glacier des Manzettes erreicht werden. Von hier aus führt dann die Normalroute über den Südgrat zum Gipfel.

Neben der Normalroute über den Südgrat kann die Dent Blanche auch über den Westgrat, auch genannt Ferpècle-, Bricola- oder Jonesgrat, erstiegen werden. Der Westgrat auf die Dent Blanche ist ein reiner Felsgrat und eine luftige aber anspruchsvolle Kletterei in meist festem Fels. Zum Schluß des Westgrats wird aus dem Fels- ein kurzer Firngrat. Ausgangspunkt für den Westgrat: Cabane de la Dent Blanche oder Bivouac du Col de la Dent Blanche. Zeitbedarf: 6-8 Stunden ab Einstieg am Gratfuß.

Abseits des Normalanstiege kann die Dent Blanche auch noch über den Ostnordostgrat, den sogenannten Vier-Esel-Grat, bestiegen werden. Diese Route ist eine lange kombinierte Grattour mit Felsschwierigkeitsgrad III. Vorsicht vor Wächten im oberen Teil des Grates. Stützpunkte des Ostnordostgrates: Cabane du Mountet oder Bivouac du Col de la Dent Blanche. Zeitbedarf: ab Hütte 10-12 Stunden.


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