Das Breithorn
Das Breithorn ist die Chance für alle Nicht-Alpinisten, die auch mal einen Viertausender bezwingen wollen. Zwar ist der Berg, der an erfahrene Bergsteiger kaum Herausforderungen stellt, bei Alpinisten hauptsächlich als leichter Übungsberg beliebt, unerfahrene Neueinsteiger aber sind dankbar, den 4.164 Meter hohen Gipfel relativ problemlos erklimmen zu können.
Das alpinistische „Fußvolk“ trägt in Zermatt deshalb auch den etwas spöttischen Namen „Breithoru-Litt“ (Breithorn-Leute), also Menschen, die man guten Gewissens nur auf das Breithorn führen kann.
Trotzdem ist das Breithorn keineswegs zu vernachlässigen: der mehrgipflige, westöstlich verlaufende, stark vergletscherte Bergkamm bietet, vor allem vom Klein Matterhorn, dem Ausgangspunkt der meisten Besteigungen, aus, einen sehr schönen Anblick.
Der Kamm dieses Viertausenders ist Teil des Alpenhauptkamms, der über das gesamte Gebirge von West nach Ost verläuft, und beginnt mit dem Westgipfel. In Richtung Osten reihen sich dann der Mittelgipfel, der Ostgipfel und die Breithorn-Zwillinge ein, bis der Gebirgskamm im Osten mit der Schwarzfluh endet. Die Kette stellt zugleich eine natürliche Grenze zwischen dem Wallis und der Autonomen Region Aosta dar.
Wie aus Alpin-Neulingen Alpinisten werden
Der Aufstieg zum Westgipfel, dem häufigsten Ziel alpiner Unternehmungen am Breithorn, beginnt in der Regel am Klein Matterhorn, das die Bequemlichkeit einer Seilbahn bietet, die sogar bis auf den 3.870 Meter hohen Gipfel fährt. Von Südsüdwest aus erreicht man dann den Gipfel des Breithorns über den Firn des Breithornplateaus und dann über einen etwa 35 Grad steilen Abhang. 1,5 bis 2 Stunden sollte man für die Besteigung vom Klein Matterhorn aus – je nach Kondition – einplanen.
Alternativ kann der Westgipfel auch von Osten her über einen schmalen Grat bestiegen werden. Dieselbe Route wird im Übrigen auch zum Besteigen des Mittelgipfels genutzt, der die größte Herausforderung darstellt. Wer sich dem Gipfel des Viertausenders über den Grat nähern möchte, sollte unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein. Vom Westgipfel aus ist dann die Abfahrt mit Ski oder Snowboard möglich. Routinierte Fahrer sollten die alpine Strecke problemlos meistern können.
Ganz wichtig ist dabei, dass Sie das Breithorn trotz allem nicht unterschätzen: Auch wenn die bergsteigerischen Anforderungen minimal sind, handelt es sich um eine hochalpine Tour, die man nur mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung, ggf. sogar nur mit einem Bergführer unternehmen sollte.
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Breithorn-EINKAUFSTIPP:
Für viele Bergsteiger ist das Breithorn der erste Viertausender, den sie bezwingen – und der erste Berg bleibt immer etwas ganz besonderes! Hier können Sie einen Fotodruck des Breithorns in den Maßen 60 × 46 cm bestellen.


