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Alphubel

Der Alphubel (4.206 m ü.M.) ist einer der Viertausender von Zermatt. Er gilt unter Bergsteigern als leichter Aussichtsberg, der häufig zu Trainingszwecken oder zur Akklimatisierung genutzt wird, bevor andere Viertausender in der Umgebung, zum Beispiel Dom und Täschhorn, bestiegen werden. Schon 1860 wurde der Alphubel zum ersten Mal bestiegen. Damals waren es die Engländer T.W. Hinchliff und Leslie Stephen, die den Gipfel in Begleitung der Bergführer Melchior Anderegg und Peter Perren aus Zermatt erreichten. Leslie Stephen sollte später noch eine Vielzahl anderer anspruchsvollerer Gipfel in den Walliser Alpen erstbesteigen, darunter das Bietschhorn, das Schreckhorn und das Zinalrothorn. Als er den Alphubel 1860 zum ersten Mal bestieg, war Stephen gerade 28 Jahre alt.


Der Alphubel als alpiner Übungsberg

Es gibt drei Routen auf den Alphubel, die alle in etwa den gleichen Schwierigkeitsgrad haben und in der Bergsteiger-Fachliteratur alle gleichermaßen als Normalroute gehandelt werden. Es handelt sich um vergletscherte Hochtouren, die verhältnismäßig leicht zu bewältigen sind, aber natürlich auch nicht unterschätzt werden sollten. Trotz allem handelt es sich bei der Besteigung des Alphubels um eine Hochtour auf über 4.000 Meter, die entsprechende Ausrüstung, Kondition und Erfahrung erfordert. Der Normalweg führt über die Ostflanke auf den Gipfel des Alphubels. Ausgangspunkt hierfür ist das Hotel Längflue in 2.867 m ü.M. Um das Hotel zu erreichen starten Sie von Saas-Fee aus. Näher an Zermatt liegt die Täschhütte (2.701m ü.M.), die Sie von Täsch aus erreichen.

Drei Routen auf den Alphubel

Der Weg von der Längflue auf den Alphubel führt über den sehr spaltenreichen Feegletscher, was diese Strecke im Winter für Skitourengeher besonders interessant macht. 1.300 Höhenmeter werden dann auf den Tourenski überwunden – das geht ordentlich an die Kondition und fordert Mensch und Material heraus, auch wenn die Steigung eher mäßig ist. Wenn Sie von der Täschhütte aus den Alphubel in Angriff nehmen, erwartet Sie zunächst ein etwas eintöniger Aufstieg über das Alphubeljoch, bis Sie kurz vor dem Gipfel auf einen recht anspruchsvollen Grat stoßen (ca. 40 Grad Steigung): Die steile Eisflanke, auch Eisnase genannt, erfordert dann das kletterische Können der Bergsteiger und unter Umständen auch den Einsatz von Eisschrauben. Eine dritte mögliche Route auf den Alphubel hat ihren Ausgangspunkt an der Metro Alpin in ca. 3.500 m ü.M. Auch hier sind die Ansprüche an die Bergsteiger relativ gering: Die einzige Herausforderung besteht im oftmals vereisten Gipfelhang, der Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad erfordert.

Der Abstieg vom Alphubel führt dann wieder über den spaltenreichen Feegletscher, auf dem äußerste Vorsicht geboten ist. Hier gab es schon zahlreiche Unfälle. Skitourengeher erwartet hier jedoch eine tolle Abfahrt.


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