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Viertausender Zermatt

Zermatt – was wäre dieser kleine Ort ohne seine gewaltigen Berge: 33 Viertausender erheben sich majestätisch in der Umgebung des weltweit bekannten Walliser Bergdorfes. Eine solche fantastische Bergkulisse ist weltweit einmalig. Kein Wunder, dass Zermatt ab Mitte des 19. Jahrhunderts Bergsteiger aus aller Welt anzog. Ein Meilenstein in der Geschichte des Ortes war die Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865 durch Edward Whymper. Mit der Bezwingung des Matterhorns ging ein Menschheitstraum in Erfüllung: Endlich schien der Berg der Berge bezwungen zu sein. Dieser Tag war der Startschuss eines Rennens auf die Gipfel der Walliser Alpen. Doch unter den Bergen von Zermatt ist das Matterhorn nach wie vor der ungekrönte König.


Die Viertausender von Zermatt

in alphabetischer Reihenfolge:

Allalinhorn (4.027m) Alphubel (4.206m) Balmenhorn (4.167m) Bishorn (4.153m)
Breithorn (4.164m) Castor (4.223m) Dent Blanche (4.357m) Dent d’Herens (4.171m)
Dom (4.545m) Dirruhorn (4.035m) Dufourspitze (4.634m) Felikhorn (4.174m)
Grenzzipfel (4.618m) Hohberghorn (4.219m) Lenzspitze (4.294m) Liskamm (4.527m)
Ludwigshöhe (4.314m) Matterhorn (4.478m) Nadelhorn (4.327m) Nordend (4.609m)
Obergabelhorn (4.063m) Parrotspitze (4.432m) Pollux (4.092) Rimpfischhorn (4.199m)
Schwarzhorn (4.321m) Signalkuppe (4.554m) Stecknadelhorn (4.241m) Strahlhorn (4.190m)
Täschhorn (4.491m) Vincent Pyramide (4.215m) Weisshorn (4.505m) Zinalrothorn (4.221m)
Zumsteinspitze (4.536m)

Das Wahrzeichen unter den Zermatt-Viertausendern

Das Matterhorn ist bis heute unangefochtenes Wahrzeichen – nicht nur der Viertausender von Zermatt, sondern der ganzen Schweiz, der gesamten Alpen. Seine unverwechselbare Form, aber auch seine interessante und tragische Besteigungsgeschichte machen das Matterhorn zu einem Berg mit dem Prädikat „einmalig“. Der Engländer Edward Whymper lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Italiener Jean-Antoine Carrel – der eine versuchte es über den Hörnligrat, der andere über den Liongrat.


Whymper gewann; beim Abstieg kamen aber vier Männer der Seilschaft ums Leben. Nach 1865 ging es dann Schlag auf Schlag. Heute erklimmen jährlich mehr als 3.000 Bergsteiger das Matterhorn. Dazu kommen zigtausende Gipfelstürmer, die sich an den zahlreichen anderen Viertausendern bei Zermatt versuchen.

Berge der Superlative: die Viertausender Zermatt

Verlockende Herausforderungen gibt es unter den Viertausendern von Zermatt viele. Allein 33 Gipfel über 4.000 Meter stellen für Alpinisten eine willkommene Herausforderung dar – darunter auch die beiden höchsten Gipfel der Schweiz, Dufourspitze und Dom. Würde der Dufourspitze, mit ihren 4.634 Metern, eigentlich der Name „höchster Berg der Schweiz“ gebühren, wird dieser aber tatsächlich dem Dom verliehen.

Grund dafür ist die Lage der Dufourspitze unmittelbar an der schweizerisch-italienischen Grenze. Der Gipfel des Viertausenders selbst liegt zwar etwa 160 Meter von der Grenze entfernt, ein großer Teil des Berges jedoch gehört nicht zur Schweiz. Und so ist der Dom der höchste Berg, der komplett innerhalb der Schweiz liegt.

Ein Berg, der es (noch) nicht in die Riege der Viertausender geschafft hat, ist das Klein Matterhorn. Doch das könnte sich irgendwann ändern.


Sturm auf die Viertausender von Zermatt

Bei dieser Anzahl von Viertausendern bei Zermatt war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Bergsteiger aus aller Welt den Herausforderungen der Walliser Alpen stellen wollen würden. 1792 war dieser Moment mit der Erstbesteigung des Klein Matterhorns durch Horace-Bénédict de Saussure, einem Genfer Naturforscher, dann gekommen.

Nachdem de Saussure auch noch das Theodulhorn bezwungen hatte, gab es für die Pioniere des Alpinismus kein Halten mehr: In den folgenden 39 Jahren konnten Bergsteiger aus aller Welt 58 Erstbesteigungen in den Alpen rings um Zermatt verzeichnen. Hinzu kamen 47 Ersttraversierungen. Als 1865 das Matterhorn durch Edward Whymper bezwungen wurde, war der Aufstieg des Bergdorfes zum weltberühmten Pilgerziel für Bergsteiger, Naturliebhaber und schließlich auch Wintersportler besiegelt. Die Begeisterung von Bergsteigern aus aller Welt für die Viertausender von Zermatt ist bis heute ungebrochen.

Noch immer übt das Matterhorn eine geradezu magische Anziehungskraft auf Alpinisten aus und auch Riesen wie die Dent Blanche und der Liskamm – der nicht umsonst „Menschenfresser“ genannt wird – wollen bezwungen werden. Die glorreiche Geschichte der Bergsteigerei in Zermatt ist noch lange nicht zu Ende. Doch so viele Triumphe Bergsteiger in Zermatt auch feiern konnten, so viele Verluste gab es auch zu beklagen: Der Bergsteigerfriedhof in Zermatt gedenkt den unzähligen Bergsteigern und Bergführern, die in den Zermatter Bergen ihr Leben verloren.

Für Ihre Routenplanung in den Bergen von Zermatt, haben wir eine Übersicht der SAC Berg- und Hochtourenskala erstellt, anhand derer Sie den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Tour einschätzen können.


DIe Viertausender von Zermatt ergeben ein einzigartiges Panorama.

Die Welt der Viertausender von Zermatt ist jedoch nicht ausschließlich erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Zahlreiche hochmoderne und komfortable Bergbahnen erlauben es auch Nichtbergprofis und alpinen Neulingen in große Höhen aufzusteigen. So können Sie das Klein Matterhorn – wie gesagt ja allerdings (noch) kein Viertausender – komplett mit dem Matterhorn Express über die Zwischenstationen Furi und Trockener Steg – und von dort mit der Luftseilbahn, bezwingen.


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