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Fauna Zermatt

Die Gegend rund um Zermatt ist nicht nur für Menschen ein absolutes Naturparadies: Sie gibt auch seltenen Tieren eine Heimat, die in Europa sonst kaum noch beobachtet werden können. Zur artenreichen Fauna von Zermatt gehören zum Beispiel die Harfenschnecke, eine Grassschneckenart, die in den Alpen nur in Zermatt beobachtet werden kann, und viele Schmetterlings-, Wild- und Vogelarten. Mit etwas Glück und Ruhe lassen sich in den Höhen von Zermatt auch Schwalbenschwänze, Apollofalter und der sogenannte Matterhornbär, ein weltweit nur in der Zermattregion vorkommender Falter aus der Familie der Bärenspinner, beobachten. Auch eine seltene Libellenart, der Torfmosaikjungfer, kommen in den Bergen von Zermatt vor. Und sogar zwei rare Muschelarten der Erbsenmuschel, die der Nicht-Tier-Experte sonst nie zu Gesicht bekommt, gehören zur Fauna Zermatt.

Lebensraum für seltene Tiere: Fauna Zermatt

Grund für den Reichtum der regionalen Tierwelt in und um Zermatt ist das besondere Klima und die Unzugänglichkeit vieler Gebiete. Die hochgelegenen Täler rund um Zermatt sind lange Zeit von menschlichen Eingriffen verschont geblieben und auch heute wird verstärkt darauf geachtet, die natürlichen Lebensräume nicht zu zerstören.


Der Steinbock ist einer der majestätischen Vertreter der Fauna von Zermatt.

In den zerklüfteten Höhen oberhalb der Baumgrenze ist der Mensch immer noch ein recht seltener Gast, sodass die Fauna Zermatts hier prächtig gedeihen kann. Da das Zermatter Tal in nord-südwestlicher Richtung verläuft, ist es trotz der hohen Gebirgszüge und Pässe auch bedeutend und interessant für den Vogelzug, was auch Ornithologen nach Zermatt lockt.

Zahlreiche Tierarten, die in anderen Regionen Europas ihren Lebensraum bereits verloren haben, können hier in Zermatt noch ungestört leben. Zur Fauna von Zermatt zählen so zum Beispiel, neben Rehen und Wildhühnern, vor allem die possierlichen Murmeltiere, die flinken Steinböcke, kunstfertigen Alpendohlen, die funkelnden Bergsalamander, majestätischen Adler und die behänden Gämsen. Sie alle sind typische Vertreter der Fauna von Zermatt und sie alle prägen das Landschaftsbild. Jede dieser Tierarten ist auf ihre Weise besonders gut an den ungewöhnlichen Lebensraum angepasst und jede von ihnen bringt besondere Fähig- und Fertigkeiten für das Leben in diesen Höhenlagen mit.

Murmeltiere und Co.: typische Vertreter der Fauna Zermatt

Die Murmeltiere zum Beispiel verfügen über ein dickes, flauschiges Fell und einen langen buschigen Schwanz, der ihnen dabei hilft, das Gleichgewicht zu halten. Sie haben es den Zermatt-Urlaubern angetan: Die possierlichen Tierchen sind so etwas wie das Maskottchen der Zermatter Bergwelt. Entlang des sogenannten Murmeltierpfades können Naturfreunde die putzigen Murmeltiere immer wieder in freier Wildbahn beobachten. Sie leben in einem ausgeklügelten Gangsystem unter der Erde und halten bis zu neun Monate im Jahr Winterschlaf. Ein anderes Überlebenskonzept in der Fauna von Zermatt haben die Steinböcke entwickelt. Sie sind hervorragende Kletterer und überwinden spielend steile Geröllhänge und felsige Kanten, um an frisches Futter zu gelangen. Ähnlich verhält es sich mit den überaus geschickten Gämsen. Die Paarhufer sind die Akrobaten in der Fauna von Zermatt und finden sowohl auf den ganzjährigen Schneefeldern als auch in den tiefer liegenden Waldgebieten immer ausreichend Nahrung.

Hoch über ihnen kreisen zwei weitere wichtige Vertreter der Fauna von Zermatt: die Alpendohle und der Steinadler. Die Alpendohle ist ein begabter Sänger und ein talentierter Flieger. Ihr charakteristisches „zirrrrrrrrrr“ ist in den Bergen rings um Zermatt ständig zu hören. In Höhenlagen von bis zu 3.900 Metern kann sie bei gewagten Flugmanövern beobachtet werden, wenn Sie sich von Hängen und Steilwinden stürzt und dann mit dem Luftstrom in neue Höhen aufsteigt. Doch der wahre König der Lüfte in der Fauna von Zermatt ist der Steinadler. Die imposanten Vögel erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 2,2 Metern und bauen ihre Horste in Höhenlagen zwischen 1.500 und 3.000 Metern.


Haustierrassen in der Fauna von Zermatt

Sie sehen so putzig aus, die Schwarznasenschafe, typische Vertreter der Fauna von Zermatt!

Doch nicht nur die Wildtiere prägen die Fauna von Zermatt. Überall sehen Sie auch die charakteristischen Vertreter der Haustierrassen. Auch wenn Sie heute darunter viele neue Zuchtrassen entdecken können, die auf Gewinnmaximierung getrimmt sind, haben hier ein paar alte Haustierrassen überlebt, die – wie im Fall der Eringer-Rinder – schon mit den Römern nach Zermatt kamen. Sie sind bestens an das Leben im Hochgebirge angepasst und zeichnen sich alle durch ihre Anspruchslosigkeit aus. Als bestes Beispiel dafür sind die Schwarzhalsziege, das Eringer-Rind und das Schwarznasenschaf zu nennen. Ihr Fell ist besonders dicht, dick und robust und ihr Körperbau perfekt zum Klettern an steilen Gebirgshängen geeignet. Vielerorts setzt man rings um Zermatt deshalb noch heute auf die hervorragende Fleischqualität, die köstliche Milch und die gute Wolle der alten einheimischen Rassen.

Die Fauna von Zermatt im Museum

Mehr über die charakteristische Fauna von Zermatt erfahren Sie zum Beispiel an einem Regentag im Naturhistorischen Museum in Sion. Dort begegnen Ihnen auch Wildtiere, die in den Bergen von Zermatt längst ausgestorben sind. So gehören auch der letzte Bär und der letzte Wolf, die in Zermatt erlegt wurden in ausgestopfter Form zum Repertoire des Museums. Wer sich also für die Fauna von Zermatt interessiert und gerne auch noch ein paar mehr Hintergrundinformationen hätte, sollte den Ausflug auf jeden Fall unternehmen. Er kann dann mit einem Bummel durch das beschauliche Städtchen Sion verbunden werden, das immer eine Fahrt wert ist. Wenn Sie die Tiere lieber in “freier Wildbahn” beobachten möchten, statten Sie vielleicht dem Alpinen Zoo Les Marécottes einen Besuch ab.


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