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Bergbahnen Zermatt

Zermatt wäre nicht Zermatt ohne die wunderbaren Berge, die es umgibt: 33 Viertausender, darunter einige der höchsten Berge der Alpen, und das weltberühmte Matterhorn. Doch wäre es für viele Zermatt-Besucher nur ein Liebäugeln auf Distanz mit den Riesen, wäre das gesamte Gebiet nicht so perfekt mit modernsten Bergbahnen von Zermatt aus erschlossen.

Mit seinen 505 Seilbahnunternehmen und ihren über 1770 Seilbahn- und Skiliftanlagen, ist die Schweiz wahrlich sehr gut versorgt. 58 Standseilbahnen, 126 Pendelbahnen, 120 Kabinenumlaufbahnen, 350 Sesselbahnen, 223 Kleinseilbahnen und 897 Schlepplifte bringen Besucher, Urlauber und Sportler auf die Berge der Schweiz und jedes Jahr kommen etwa 20 neue Anlagen dazu. Die Zermatt Bergbahnen AG ist dabei die größte Seilbahngesellschaft des Landes. Sie betreibt zum Beispiel die höchstgelegene Seilbahnstation der Schweiz und Europas: Die Station auf dem Klein Matterhorn in 3.820 Metern Höhe ist eine wahre Attraktion unter den Bergbahnen von Zermatt.

Mit mehr als einem Dutzend Anlagen gelangen Zermatt Besucher und Wanderer mit den Bergbahnen von Zermatt selbst mit einer Tagestour in beachtliche Höhen.

Schon 1898 wurde mit der Gornergratbahn die erste Bergbahn in Zermatt eröffnet. Kein Wunder, kamen doch seit Mitte des 19. Jahrhunderts und den zahlreichen legendären Erstbesteigungen immer mehr Bergsteiger und Bergfreunde nach Zermatt, um die Riesen aus nächster Nähe zu sehen. Nur wenige Jahre zuvor war der Ort über die Visp-Zermatt-Bahn an den breiteren Tourismus angeschlossen worden. Nun bemühte man sich, eine Ausflugsbahn von Zermatt hinauf zur Monte-Rosa zu errichten, die auch Nicht-Alpinisten und Tagesausflüglern den Weg in luftige Höhen und zu einmaligen Panoramen erlauben sollte. Und so wurde die Gornergratbahn zur ersten elektrisch betriebenen Zahnradbahn in der Schweiz, die noch heute ganzjährig stündlich bis zu 2.400 Personen auf den Gornergrat bringt. Und noch heute hat die Gornergratbahn eine Sonderstellung unter den Bergbahnen von Zermatt.


Nach dem Bau der Gornergratbahn kehrte in das Projekt Bergbahnen in Zermatt erst einmal ziemlich lange Ruhe ein. Erst 1942 wurde wieder ein Bauvorhaben unternommen: Der Skilift von Zermatt nach Sunnegga. Noch heute ist Sunnegga, der Zermatter „Sonnenflecken“, ein Knotenpunkt für Wanderrouten, Skipisten und eben auch für Bergbahnen. So erfolgt die Auffahrt von Zermatt aus mit dem Sunnegga-Express auf 2.280 Meter, oder von Findeln aus mit der Sesselbahn. Von hier aus geht es dann beispielsweise mit der Gondelbahn nach Blauherd. Schon allein die Fahrt mit dem Sunnegga-Express, der hochmodernen Standseilbahn durch den Sunneggatunnel, ist für jeden Zermatt-Besucher ein Erlebnis.


Wer sich von Sunnegga aus mit der Gondelbahn Sunnegga-Blauherd weiterbringen lässt, kann in Blauherd (2.580m ü.M.) ein weiteres Mal die Bahn wechseln und sich mit der Luftseilbahn Blauherd-Unterrothorn auf das Unterrothorn (3.104m ü.M.) bringen lassen. Das Unterrothorn ist der oberste Punkt des Skigebiets Zermatt-Rothorn.

Hoch hinauf mit den Bergbahnen Zermatt

Einen weiteren, um nicht zu sagen den wichtigsten Knotenpunkt im System der Bergbahnen von Zermatt stellt Furi dar. Der kleine Ort liegt auf 1.850m ü.M. auf einer flachen Terrasse über dem Gorner- und dem Zmutttal in etwa 3 Kilometer Entfernung von Zermatt. Schon in den 50er Jahren waren Zermatt und Furi über eine Seilbahn miteinander verbunden. Heute fährt an deren Stelle die moderne 8er-Gondelbahn Zermatt-Furi, der sogenannte Matterhorn-Express, eine der meistfrequentierten Seilbahnen der Schweiz. Von hier aus haben Zermatt-Urlauber mehrere Möglichkeiten zur Weiterfahrt: So verkehren hier zwei Gondelbahnen, die Besucher im Winter von Furi zum Ski- und Wandergebiet Riffelberg (einer Zwischenstation der Gornergratbahn) oder ganzjährig nach Schwarzsee Paradise und weiter zum Trockenen Steg bringen. Letztere wird auch als Anfahrt zur Matterhornbesteigung und für die Wanderung zur Hörnlihütte genutzt.

Die Rekord-Bergbahnen von Zermatt

Sehr beliebt unter den Bergbahnen von Zermatt ist von Furi aus die Verbindung nach Trockener Steg über Schwarzsee Paradise und Furgg. Trockener Steg (ca. 2.900m ü.M.) ist ein Ort der Extreme: Von hier aus fährt die Luftseilbahn auf das Klein Matterhorn (3.883m ü.M.), Europas höchste Seilbahnstation, knapp unter der Viertausender-Marke. Die Seilbahnen zwischen Zermatt und dem Klein Matterhorn bieten außerdem die Möglichkeit, die längste Pendelseilbahn-Strecke der Schweiz zu erleben: die vier Stationen (Zermatt-Furi/Furi-Schwarzsee Paradise/Schwarzsee Paradise-Trockener Steg/Trockener Steg/Klein Matterhorn) erstrecken sich von Zermatt bis auf das Klein Matterhorn über eine Strecke von insgesamt 9.482 Metern.

Außerdem beginnt auf Trockener Steg, ein weiteres Superlativ, der Schlepplift Gandegg, der mit 3.899 Metern längste Schlepplift der Welt. Von Trockener Steg aus führt er über den Theodulgletscher bis hinein ins italienische Skigebiet zur Talstation des Skilifts Testa 1. Insgesamt 15 Minuten brauchen Wintersportler für die Fahrt mit dem Lift. Und damit noch nicht genug der Superlative: Die Hohtällibahn oberhalb Zermatt zwischen Gant und Hohtälli weist die höchste Luftseilbahn-Stütze der Schweiz auf. Sie ist 94 Meter hoch, besteht aus 9.445 Elementen und wird von 18.000 Schrauben zusammengehalten.

Einen weiteren Rekord in Sachen Bergbahnen hat übrigens Zermatts Nachbarort Saas-Fee zu bieten: die Metro Alpin, die höchstgelegene Standseilbahn der Welt. Diese Hochgebirgs-U-Bahn fährt durch einen Schrägstollen von 3.000m ü.M. auf eine Höhe von 3.500m ü.M. zum Mittelallalin.

Die Zermatt Bergbahnen AG ist die grösste reine Bergbahnunternehmung der Winterkurorte in der Schweiz. Sie betreibt derzeit 31 Seilbahnen mit einer Förderungskapazität von insgesamt ca. 43.000 Personen pro Stunde. Im Winter werden rund 200 km Pisten unterhalten. Umgerechnet auf Ganzjahresstellen sind 224 Mitarbeiter bei der Zermatt Bergbahnen AG beschäftigt, einer der grössten Arbeitgeber der Region. Die Burgergemeinde Zermatt hält als grösste Aktionärin der Zermatt Bergbahnen AG 23.4% der Aktien.


Geschichte der Bergbahnen Zermatt:

1896: Gründung der Gornergratbahn Aktiengesellschaft (11.6.)
1898: Eröffnung der Gornergratbahn (20.8.) im Sommerbetrieb
1928: Erstmaliger Winter-Betrieb der Gornergratbahn bis Riffelalp
1933: Die Brig-Visp-Zermatt-Bahn nimmt den Ganzjahresbetrieb auf
1934: Gründung der Cervino SA in Turin. Ziel: Bergbahnen von Breuil-Cervinia nach Zermatt zu bauen
1935: Baubeginn der Luftseilbahn Cervinia-Testa Grigia. Fertigstellung: 1938
1942: Bau des ersten Skilifts zwischen Zermatt und Sunnegga
1943: Betriebsstart Skilift Zermatt-Sunnegga (am 03.01./verspätet wegen Schneemangel)
1947: Eröffnung Sesselbahn zwischen Zermatt und Sunnegga (Förderleistung 300 Pers./h)
1954: Konzessionierung der Luftseilbahn Gornergrat-Stockhorn (18.08.)
1955: Gründung der Luftseilbahn Zermatt-Schwarzsee (LZS)
1955: Baubeginn der Luftseilbahn Zermatt-Furi-Schwarzsee
1956: Betriebseröffnung der ersten Sektion der Luftseilbahn Gornergrat-Stockhorn
1956: Luftseilbahn Zermatt-Schwarzsee AG am 27.12. mit einem Aktienkapital von CHF 1 Million gegründet.
1957: Bau und Betriebsstart Sesselbahn Sunnegga-Findeln
1958: Eröffnung der zweiten Sektion der Luftseilbahn auf das Stockhorn
1962: Bau der Luftseilbahn Furgg-Schwarzsee
1963: Baubeginn Luftseilbahn Zermatt-Furi-Furgg-Trockener Steg (bis 1965)
1964: Gründung der Rothornbahn AG
1964: Pendelbahn Zermatt-Furgg-Trockener Steg (1964/65)
1964: Gornergratbahn fährt erstmals mit Doppeltriebwagen
1965: Luftseilbahn Zermatt-Furi-Furgg-Trockener Steg startet den Fahrbetrieb
1967: Bau der Vierer-Gondelbahn Sunnegga-Blauherd und der Luftseilbahn Blauherd-Unterrothorn
1971: Bau der Gondelbahn Gant-Blauherd
1973: Finale Bewilligung der Luftseilbahn auf das Klein Matterhorn (17.12.)
1976: Bauarbeiten der unterirdischen Standseilbahn Zermatt-Sunnegga beginnen
1979: Eröffnung der Pendelbahn Trockener Steg-Klein Matterhorn und des Gipfellifts
1979: Aus der Luftseilbahn Zermatt-Schwarzsee AG wird die Luftseilbahn Zermatt-Schwarzsee-Klein Matterhorn AG
1980: Eröffnung der ersten unterirdischen Standseilbahn der Schweiz: Zermatt-Sunnegga (Winter 1980/81)
1982: Bau der Sechser-Gondelbahn Zermatt-Furi
1982: Bau der Pendelbahn Furi-Trockener Steg
1984: Inbetriebnahme der ersten Beschneiungsanlage zwischen Sunnegga und Blauherd (Sommer 1984)
1986: Luftseilbahn Hohtälli-Rote Nase eröffnet
1990: Sessellift Furgg-Sandiger Boden-Theodulgletscher wird gebaut
1990: Abbruch Sesselbahn Zermatt-Sunnegga
1991: Eröffnung der Gruppenumlaufbahn Schwarzsee-Furgg, die die bisherige Luftseilbahn ersetzt
1993: Aus der Luftseilbahn Zermatt-Schwarzsee-Klein Matterhorn AG wird die Matterhornbahnen AG
1996: 80er-Kabinenbahn Blauherd-Unterrothorn wird durch moderne 150 Personen fassende Luftseilbahn ersetzt. Kosten: 22 Millionen Franken
1998: Pendelbahn Gant-Hohtälli nimmt Betrieb auf
2002: Eröffnung Achter-Gondelbahn “Matterhorn Express” Zermatt-Furi-Schwarzsee
2002: Fusion sämtlicher Zermatter Bergbahnen zur Zermatt Bergbahnen AG
2003: Neuer Sessellift Furggsattel als längste Gletscher-Sesselbahn Europas eröffnet. Die Furggsattel-Gletscherbahn ist schweizweit die erste Sesselbahn, die direkt auf einem Gletscher erbaut wurde.
2005: Eröffnung der Kombibahn (Gondel und Sessel) Sunnegga-Blauherd
2006: Gondelbahn Riffelberg Express von Furi nach Riffelberg eröffnet
2008: Luftseilbahn Gornergrat-Hohtälli-Stockhorn wird wegen Auslauf der Konzession zurückgebaut
2009: Verlängerung “Matterhorn-Express” von Schwarzsee über Furgg nach Trockener Steg. Trockener Steg ist seither von Zermatt in 25 Minuten erreichbar (Eröffnung zur Wintersaison 2009/2010)
2013: Eröffnung der neuen Standseilbahn Sunnegga Express
2018: Voraussichtliche Inbetriebnahme der neuen 3S-Seilbahn auf das Klein Matterhorn

Bergbahnen Zermatt übernehmen Verantwortung

Die Seilbahnen in der Schweiz sind ein deutlicher Standortvorteil, erschließen Sie doch reizvolle Ausflugsziele und Sommer- und Wintersportgebiete. Darüber hinaus sind sie von großer regionalwirtschaftlicher Bedeutung und sind oft der treibende Faktor in den Tourismus-Destinationen. Das gilt natürlich auch für die Bergbahnen von Zermatt.

Dennoch ist sich der Verband Seilbahnen Schweiz (SBS) seiner Verantwortung bewusst. Seit 1990 geht die Anzahl neuer Seilbahnen deutlich zurück. Stattdessen konzentriert man sich nun darauf, bestehende Anlagen zu erneuern und zu verbessern. Davon profitieren auch die Nutzer der Bergbahnen in Zermatt. So wurden zum Beispiel die Gondeln und Pendelbahnen auf der Strecke zwischen Zermatt und dem Matterhorn Glacier Paradise 2012 mit einem neuen Audio-Infosystem ausgestattet, das den Fahrgästen während der Fahrt mehrsprachige Hintergrundinformationen zur Seilbahngeschichte liefert.

Ein großes Anliegen des Seilbahnverbandes ist es aber, die Zukunft der Berggebiete langfristig zu sichern. Dazu gehören neben den Investitionen in leistungsstärkere und komfortablere Bahnen auch der Ausbau von Gastronomie und Hotelbetrieben. So werden neue Arbeitsplätze geschaffen und zugleich dafür gesorgt, dass das Reiseziel Zermatt weiterhin interessant bleibt. Dabei gibt es einen klaren Anreiz für Urlaub mit den Zermatter Bergbahnen: Eine Untersuchung der Treibhausgasemissionen der Schweizer Bergbahnen zeigt, dass Winter- und Wanderferien in den Schweizer Alpen (unter Nutzung der Bergbahnen) wesentlich umweltfreundlicher sind als alle anderen untersuchten Urlaubsformen. Nutzen Sie also während Ihres Urlaubs die Bergbahnen von Zermatt und erfreuen Sie sich an einer umweltfreundlichen Art der Fortbewegung, die Sie direkt in das Herz der hochalpinen Matterhorn-Region bringt.

Die Zukunft der Bergbahnen Zermatt

Neben den hier genannten herausragenden Bergbahnen gibt es in Zermatt und Umgebung noch nahezu unzählige weitere moderne Sesselbahnen, Sessellifte, Skilifte und Luftseilbahnen – und noch immer kommen neue hinzu. 2009 wurde zum Beispiel ein weiteres Großprojekt abgeschlossen: Der verlängerte Matterhorn-Express erlaubt jetzt die Fahrt über Furgg nach Trockener Steg in nur 25 Minuten und ohne Umsteigen. Hierfür wurden die alte Gondelbahn von Furgg nach Trockener Steg von 1965 sowie die Gruppen-Gondelbahn Furgg–Schwarzsee ersetzt.

Auch die Gondelbahn Sunnegga-Blauherd von 1967 wurde 2005 ersetzt. Hier verkehrt heute die moderne Kombibahn Sunnegga-Blauherd, die mit je 27 Kabinen und 27 Sesseln ausgestattet ist und daher gleichermaßen als Ausflugsseilbahn und Skilift genutzt werden kann.

Im Juni 2013 stand dann in Zermatt die Eröffnung der komplett erneuerten unterirdischen Standseilbahn Zermatt-Sunnegga an. Der Sunnegga Express zeigt sich seitdem in einem ganz neuen hochmodernen Gewand und gilt als modernste Metro in den Alpen.

Zermatt Bergbahnen AG realisiert die höchste 3S-Bahn der Welt

Die neue förderstarke 3S Bahn Trockener Steg–Matterhorn glacier paradise/Klein Matterhorn ist das grösste Projekt in der Geschichte der Zermatt Bergbahnen AG und wird nach langer Planungszeit und einem Investitionsvolumen von über 52 Millionen Franken zur Wintersaison 2018 im November in Betrieb gehen. Die neue Umlaufbahntechnik, mit dann diversen Gondeln statt wie bisher zwei und massiv erhöhter Personenförderkapazität, erfordert sowohl in der Station Trockener Steg, wie vor allem in der hochalpinen Bergstation auf fast 4000m Höhe auf dem Klein Matterhorn erhebliche, aufwändige Umbauarbeiten. Die neue hochmoderne Seilbahn Trockener Steg/Klein Matterhorn wird ab Ende 2018 rund 2000 Fahrgäste pro Stunde so schnell wie nie zuvor – und anders als mit der bisherigen Bahn – ganzjährig auf das Klein Matterhorn befördern und dann die höchste 3S-Seilbahn der Welt sein. Bisher wurde die Luftseilbahn auf das Klein Matterhorn im Frühling während der Revisionsarbeiten geschlossen, künftig können mit der neuen zweiten Bahn vom Trockenen Steg zur Bergstation auf das Klein Matterhorn täglich ganzjährig Gäste transportiert werden – dies ist z.B. mit Blick auf die vielen asiatischen Zermatt-Touristen wichtig, die besonders im Frühling in Zermatt sind. Die neue spektakuläre Seilbahnanlage hoch über Zermatt besteht insgesamt aus drei Stützen, wobei jede davon mit vier Pfropfen im Fels befestigt ist. Alleine für eine Stütze werden 500 Kubikmeter Beton benötigt. Dementsprechend gross ist auch der Aufwand, um eine solche Bahn realisieren zu können. Das steile Gefälle und die schwierigen Bedingungen auf fast 4000 Meter Höhe stellen die Verantwortlichen vor eine enorme logistische Herausforderung. Die Transporte für die Talstation auf Trockener Steg werden mit den bestehenden Gondelbahnen on Zermatt über Furgg und Trockener Steg erledigt. Für die neue Bergstation wurde von Italien aus zum Klein Matterhorn eine drei Kilometer lange Transportseilbahn konstruiert und gebaut.

Seit einigen Jahren ersetzt zudem eine moderne Sechsersesselbahn mit Designer-Stationen die alte Gondelbahn Gant-Blauherd aus dem Jahr 1970. Die neue Gant-Blauherd-Sesselbahn benötigt – wichtig im Winter – nur noch zirka 3,6 Minuten für die Strecke und befördert pro Stunde bis zu 1800 Gäste.

Bis 2019/20 soll auch eine neue mastenfreie Pendelbahn Testa Grigia–Matterhorn glacier paradise/Klein Matterhorn gebaut werden, die dann – historisch erstmalig – die beiden Skigebiete und Destinationen Zermatt und Breuil-Cervinia/Valtournenche durchgängig mit Seilbahnen auch für Nicht-Skifahrer verbindet. Zermatt-Urlauber können dann einfach und schnell von der schweizerischen Seite aus Zermatt auf die italienische Seite des Matterhorns ins Aostatal, nach Testa Grigia, Breuil-Cervinia und Valtournenche wechseln und binnen eines Tages beide Skigebiete und Wanderregionen per Seilbahn und ohne Ski erleben. Zudem würde durch den Zusammenschluss der italienischen Skigebiete mit dem Matterhorn Glacier Paradise das größte Skigebiet der Welt entstehen.

Und so steht fest, dass die Bergbahnen von Zermatt auch in Zukunft nachhaltig und innovativ dafür sorgen werden, dass Zermatt-Besucher sicher, bequem und mit außergewöhnlichen Erlebnissen auf Augenhöhe mit den imposanten Bergriesen kommen.


Bergbahnen in Zermatt: der Matterhorn Express an der Zwischenstation Furi

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