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Snowboards

Gleich das Wichtigste zuerst in unserem Snowboard-Shop Zermatt: Wer snowboarden will, braucht ein Snowboard. Das ist nichts Neues und ganz selbstverständlich. Doch wer gerade erst damit anfängt, sollte das Snowboard nicht gleich kaufen, sondern sich erst ein paar Mal auf geliehenen Snowboards ausprobieren. Dabei sieht man nicht nur, ob einem das Boarden überhaupt Spaß macht, sondern auch, auf welchem Typ man sich am wohlsten fühlt. Denn ganz ehrlich: Snowboards gibt es wie Sand am Meer. So viele unterschiedliche Boarder und Styles es gibt, so viele unterschiedliche Board-Typen gibt es auch.

Wie Sie das richtige Snowboard für sich finden

Im Verleih kann man sich dann auch erst mal ausgiebig beraten lassen. Wie lang muss das Board sein, damit es zur Körpergröße passt, welches Board passt zu den Vorstellungen, die man vom Snowboarding hat? All das kann der Experte mit dem ambitionierten Neueinsteiger besprechen und ihn dann dementsprechend beraten. Erst, wenn man das ausprobiert und sich damit wohlgefühlt hat, sollte man tatsächlich auch ein Snowboard kaufen. Schnell ist man hier nämlich mit 1.000 bis 2.000 Euro für eine komplette Ausrüstung dabei – und dann will man ja auch sichergehen, dass es genau die Richtige ist, mit der man ungehemmten Fahrspaß erleben kann.


Snowboards unterscheiden sich vor allem in ihrem Anwendungsgebiet. Je nachdem, welchen Stil man fahren möchte, wählt man ein entsprechendes Board aus. Natürlich spielen auch Körpergröße und Gewicht eine Rolle für das individuelle Modell, doch auch ganz allgemein gibt es Kriterien, die bei der Auswahl des richtigen Boards helfen. Anfänger, die gerade die ersten Versuche auf dem Board wagen, und Allrounder werden sich für ein Freestyleboard entscheiden. Das Tolle daran ist, dass man sich eigentlich nicht festlegen muss. Diese Snowboards machen im Prinzip jeden Spaß mit, sind sowohl im Tiefschnee als auch in der Pipe und auf der Piste einsetzbar und ermöglichen dem Boarder einen sehr großen Bewegungsspielraum. Schnell hat man mit einem Freestyleboard die ersten Erfolgserlebnisse und findet so die richtige Motivation, um nicht nach dem ersten Tag gleich aufzugeben.

Passende Snowboards für jeden Fahrstil

Das Freestyleboard ist nicht zu verwechseln mit den Freerideboards, die daran zu erkennen sind, dass sie sehr lang sind und sich so bestens dazu eignen, um damit im Powder zu surfen. Durch seine höhere Flexibilität gleicht das Board Unebenheiten spielerisch aus – ideal, um sich im Tiefschnee richtig auszutoben. Mit Softboots und Freestylebindung gefahren, sind Freestyleboards ideal für Hochgeschwindigkeits-Abfahrten auf unberührten Tiefschneehängen. Wobei hier auch in Zermatt – wie in allen anderen Skigebieten auch – Vorsicht geboten ist. Nur weil das Board jeden Tiefschneehang meistert, heißt das noch lange nicht, dass Sie auch jeden Hang mitnehmen sollten. Abseits der gesicherten Pisten lauern – unabhängig von den Qualitäten der Snowboards und der Snowboarder – viele Gefahren und schnell nimmt eine rasante Abfahrt ein jähes Ende. Ein Snowboarder Avalanche Awerness Camp (SAAC), das Snowboarder darin trainiert, Lawinen zu vermeiden und notfalls auch zu überstehen, empfiehlt sich in solchen Fällen sehr.


Mit geeigneten Snowboards können Sie alles erreichen.

Wem daran gelegen ist, besonders schnell zu fahren, für den empfehlen sich die sogenannten Raceboards. Sie müssen möglichst hart sein und sind schmaler geschnitten als die anderen Boards. Sie werden mit Plattenbindung und Hardboots gefahren und eignen sich deshalb vor allem für Boarder, die schon wissen, was sie tun. Als erste Snowboards eignen sich Raceboards nicht. Es ist übrigens nicht zwingend Voraussetzung, an Rennen teilzunehmen, um diese Snowboards zu fahren. Auch wer einfach nur lässig dahincarven will, ist damit bestens beraten. Doch Vorsicht: Die harte Vorspannung birgt das Risiko, dass sie sich verkanntet und der Boarder übel stürzt. Weitere Typen von Snowboards, die Sie in Ihre Auswahl einbeziehen sollten, sind der Swallowtail, eine Variante des Freerideboards mit V-förmigem Tail, das Split-Board zum Tourengehen, das sich zum Aufwärtsgehen teilen lässt und das Jib-Board mit den leicht hochgezogenen Kanten, die sich bestens für Rails eignen.

Allgemeine Hinweise zum Kauf von Snowboards

Abschließend sei noch kurz darauf hingewiesen, wie Sie die optimale Länge Ihres Snowboards bestimmen. Prinzipiell gilt, dass die Boards von Anfängern etwas länger sein sollten als die der Pros. Das liegt einfach daran, dass sich kürzere Snowboards beherrschen lassen als sehr lange. Auch sollten die Boards der Anfänger weicher und flexibler sein, was die Steuerung erleichtert.


In unserem Snowboard-Shop finden Sie außerdem:

Die allgemeine Faustformel für die Länge der Snowboards lautet: Steht das Board vor dem Sportler, reicht es ihm bis zur Schulter bzw. bis zur Nasenspitze. Bringt man selbst etwas mehr Gewicht auf die Waage, sollte man eher die Nasenspitze anpeilen, ist man ein Fliegengewicht, ist die Schulter das richtige Maß. Die optimale Länge für eine 1,68 Meter große Totalanfängerin um die 60 Kilogramm liegt bei etwa 1,42 Metern. Die gleiche Sportlerin braucht, nachdem sie sich zur Freestyle-Expertin entwickelt hat, ein Board um die 1,46 Meter. Ein 1,90 Meter großer Freestyle-Profi fährt idealerweise auf einem 1,65 Meter langen Board, nachdem er vor vielen Jahren als Anfänger auf einem 1,61 Meter langen Board erste Fahrversuche unternommen hat. Hier noch ein kleiner Tipp: Snowboarden kann man in drei Tagen lernen. Leihen Sie sich das Anfängerboard also nur aus und steigen Sie dann gleich mit einem mittelklassigen Allrounder aus unserem Snowboard-Shop Zermatt ein.

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