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Skigebiet Zermatt–Monte Rosa

Das Skigebiet von Zermatt soll weiter wachsen: Knapp 350 Pistenkilometer stehen Wintersportlern im internationalen Skigebiet Zermatt-Cervinia bereits aktuell zur Verfügung. Nun sollen weitere 300 Kilometer hinzukommen, indem sich das Wintersportareal von Zermatt nach Süden öffnet und sich mit Monte Rosa-Ski im Aostatal zusammenschließt. Das neue Skigebiet Zermatt–Monte Rosa würde sich so von Zermatt über Breuil-Cervinia und Valtournenche bis nach Gressoney, Ayas und Sesia im Aostatal erstrecken. Was das für die Skifahrer bedeuten würde, lässt Wintersportlern schon bei dem bloßen Gedanken daran den Atem stocken: 650 Kilometer grenzenloses reines Skivergnügen.

Dass das funktionieren kann, zeigt das Beispiel Skischaukel auf dem Theodulpass: Seit Jahren schon nutzen die Ski- und Snowboardfahrer die Vorzüge des riesigen Skigebiets, fahren vom Skigebiet Zermatt mal eben in das italienische Skigebiet von Breuil-Cervinia und umgekehrt. Damit ergibt sich eine schier unendliche Vielzahl von Strecken und Abfahrten, die Sie auf der anspruchsvollen Matterhorn Skisafari nach Herzenslust auskosten können. Auch die Großkabinenbahn auf das Klein-Matterhorn macht seit 1979 den Wechsel zwischen den Skigebieten möglich. Allerdings ist die Bahn, die derzeit nur eine Kapazität von 600 Personen in der Stunde hat, das Nadelöhr des Skigebiets Zermatt. Eine neue hochmoderne sogenannte Dreiseilumlaufbahn (3S-Bahn) von Trockener Steg auf das Klein-Matterhorn soll das bald, wie man hört ab 2017, ändern. „Wir sind optimistisch, was unseren Zeitplan angeht, denn der Gipfelbereich ist als touristische Zone ausgeschieden. Allerdings sind die technischen Herausforderungen erheblich“, sagte der Verwaltungsratspräsident der Zermatter Bergbahnen, Hans Peter Julen, der NZZ.ch.


Zukunftspläne: Skigebiet Zermatt–Monte Rosa

Grenzenlose Freiheit auf über 600 Pistenkilometern im zukünftigen Skigebiet Zermatt - Monte Rosa

Bislang stößt das Projekt Skigebiet Zermatt–Monte Rosa allseits auf viel Gegenliebe – auch weil sich die Investitionen dafür in Grenzen halten. Man rechnet hier mit 30 bis 35 Millionen Franken für den Bau der Gondel- oder Sesselbahn, die die beiden Skigebiete miteinander verbinden wird. Das ist eine verhältnismäßig überschaubare Summe, bedenkt man die enormen Investitionen, die in den vergangenen Jahren allein in die Neuerschließung und in den Ausbau der Bergbahnen von Zermatt gesteckt wurden. Darüber hinaus hat das Skigebiet von Zermatt inzwischen seine Grenzen erreicht: Nicht nur erlauben die strengen Regulierungen in der Schweiz kaum noch eine weitere Neuerschließung, auch sind die räumlichen Möglichkeiten des Mattertals inzwischen weitgehend ausgeschöpft.

Kein Wunder also, dass man sich in Zermatt nach neuen Möglichkeiten des Wachstums umsieht. In der Bergbahnverbindung des neuen riesigen Skigebiets Zermatt-Monte Rosa sieht man nun eine Möglichkeit, mit relativ geringen Investitionen einen enormen Synergie-Effekt zu erzielen, von dem alle Beteiligten profitieren werden. „In Zermatt ist man überzeugt, dass die Bahn und weitere Ausbaupläne für die Ergänzung und Modernisierung bestehender Anlagen unabdingbar sind, um sich an der Spitze der Wintersportgebiete zu behaupten“, schreibt die Neue Züricher Zeitung, und auch Christoph Bürgin, der Gemeindepräsident von Zermatt sieht die touristische Zukunft des Ortes in der engen Kooperation mit den vier Nachbargemeinden im Aostatal.

Das Skigebiet Zermatt–Monte Rosa scheint also eine logische Schlussfolgerung zu sein. Nachdem mit der Skischaukel auf dem Theodulpass bereits der Anfang gemacht und der Weg in Richtung Süden geöffnet war, erscheint es sinnvoll, diesen Weg weiter zu verfolgen und sich auch in Zukunft weiter nach Süden zu orientieren. Die Zusammenarbeit mit Breuil-Cervinia/Valtournenche hat sich als überaus lukrativ und erfolgreich erwiesen und auch die Nachfrage der Urlaubsgäste spricht für eine Kooperation zwischen Zermatt und Monte Rosa Ski.

Mit Saas-Fee im benachbarten Saastal kann man sich in Zermatt eine solche Zusammenarbeit hingegen nicht vorstellen. Seit langem schon besteht eine gewisse Rivalität zwischen den beiden beliebten Urlaubsdestinationen und in Zermatt befürchtet man, dass nur Saas-Fee allein von einer Anbindung an das Skigebiet Matterhorn glacier paradise profitieren würde.


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Urlaub im Skigebiet Zermatt–Monte Rosa

In Monte Rosa Ski sieht das Matterhorndorf jedoch einen gleichberechtigten Partner. In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Skigebiet der drei Täler Ayas, Gressoney und Sesia enorm entwickelt. In den Abschnitten Gressoney-Saint Jean, Alagna Valsesia, Gressoney-La-Trinité und Champoluc-Frachey stehen 29 Liftanlagen in Höhenlagen zwischen 1.212 und 2.971 Meter über dem Meeresspiegel zur Verfügung. Im eigentlichen Skigebiet Monte Rosa Ski erwarten Sie 44 Kilometer blaue (leichte), 119 Kilometer rote (mittelschwere) und 17 Kilometer schwarze (schwere) Pisten.

Durch den Anschluss der Skigebiete von Breuil-Cervinia, Valtournenche und der italienischen Teile von Monte Rosa-Ski an die 350 Pistenkilometer von Zermatt und einige andere, kleine Wintersportareale entsteht dann im Skigebiet Zermatt–Monte Rosa mit ca. 600 Kilometern Pisten das wohl weitläufigste und größte Skigebiet der Welt.

Noch ein Grund mehr, zum Skifahren nach Zermatt zu kommen, denn Zermatt ist dann umso mehr die Eingangspforte zu diesem riesigen grenzüberschreitenden Skigebiet, das von Zermatt und dem Matterhorn bis zum Monte Rosa Massiv und den drei Aostatälern reicht.


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