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Langlaufski

Die einzigen Menschen, die jahrelang mit Langlaufski auf dem Dachgepäckträger in den Winterurlaub gefahren sind, waren ältere Leute, die es im Urlaub ruhig angehen lassen und die Pisten den Rowdys auf ihren Snowboards überlassen wollten. Langlaufski fahren war in den Augen der Masse eine Beschäftigung für Senioren, die sich wenigstens den Anschein geben wollten, sich im Schnee sportlich zu betätigen. Wer auf den langen, geraden Skiern nicht gerade ein Biathlon-Turnier absolvierte, war in eine der Randgruppen der Skigebiete in aller Welt abgerutscht und erst einmal abgeschrieben. Bieder, unmodern, altbacken und ganz und gar uncool – das war Skilanglauf in den Augen der meisten Wintersportler.

Doch das war einmal: Immer mehr auch junge Menschen kommen jetzt mit ihren Langlaufski im Gepäck nach Zermatt. Das liegt zum einen daran, dass sich der Ort am Matterhorn inzwischen auch für diesen Bereich des Wintersports geöffnet und neben dem großen alpinen Skiangebot auch an seinen Langlaufloipen gearbeitet hat, zum anderen aber auch daran, dass sich der Langlaufski zunehmend als Gegentrend zum Snowboard entwickelt.


Langlaufski: drauf stellen und losfahren

Ohne Zweifel stehen beide an vollkommen entgegengesetzten Enden des großen Spektrums des Wintersports, aber seit ein paar Jahren wohnt dem Langlaufski ein neuer Coolnessfaktor inne, mit dem bis dahin niemand gerechnet hätte. Genauso fraglos ist es aber auch, dass die neuen Langläufer nicht wie Oma und Opa ganz brav und gemächlich durch die vorgefertigten Loipen fräsen und dabei mit seligen Gesichtern in die Landschaft spähen.

Wie der Langlaufski nun die Massen begeistert

Wer zum Langlauf nach Zermatt kommt, der hat sportliche Ambitionen. Der will etwas für Kraft, Ausdauer und Kondition tun. Skilanglauf ist ein komplettes Fitnessprogramm: 95% der Muskulatur sind dabei aktiviert; bis zu 600 Kalorien werden dabei pro Stunde verbrannt. Das ist alles andere als bieder, sondern einfach sehr effektiv – wenn man es richtig macht. Möglich macht dies ein neuer Trend im Bereich Langlaufski: der Nordic-Cruiser-Ski. Er ist leicht zu beherrschen und erlaubt das schnelle Erlernen der Skatingtechnik, die den Einstieg in diesen Wintersport sehr leicht macht und dafür sorgt, dass dabei echter Fahrspaß entsteht. Mit der Skatingtechnik nimmt man Fahrt auf und gleitet leise und doch dynamisch durch die Winterlandschaft. Der Sportler stößt sich dabei von der Skiinnenkante nach vorne ab und verlagert das Gewicht auf den neuen Gleitski. Die Langlaufski hinterlassen dabei ein Grätenmuster im Schnee – anders als beim klassischen Skilanglauf, wo man sauber in der Loipe bleibt und praktisch keine eigenen Spuren hinterlässt. Die speziellen Skatingski sind jedoch für Einsteiger nicht zu empfehlen. Und auch die klassischen Langlaufski sind am Anfang etwas schwerer zu beherrschen. Langlauf-Profis raten den Anfängern deshalb, die erste Tour immer auf den breiteren Cruisingvarianten zu unternehmen.


Aber auch der klassische Skilanglauf in der Loipe erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das verdankt er einem anderen Trend – und zwar aus dem Sommer. Das Nordic Walking hat sich in den letzten Jahren zu einer sehr gesundheitsbewussten Alternative zum Joggen entwickelt und begeistert seine große Anhängerschaft durch die sanften, aber effektiven Bewegungsabläufe, die dem Sportler dabei helfen, mit sich selbst in Einklang zu kommen. Das rhythmische Gleiten auf den Langlaufski erfordert die gleichen Bewegungsabläufe und wird neudeutsch Nordic Cruising genannt, um den Zusammenhang zwischen beiden Sportarten deutlich werden zu lassen. Wie das Nordic Walking auch stärkt der Skilanglauf mit der nordischen Technik Beine und Po, kräftigt die Arme bringt den Oberkörper in Form – und erfordert dabei nur ein Mindestmaß an Ausrüstung. Dem Trendsport Nordic Cruising soll nun etwas gelingen, was dem leicht angestaubten Skilanglauf bisher nicht gelungen ist: Er soll die breite Masse begeistern. Die Hersteller von Langlaufski haben sich darauf bereits bestens eingestellt und setzen auf die speziellen, bereits erwähnten Cruising-Ski. Sie unterscheiden sich von den klassischen Langlaufski dadurch, dass sie breiter, kürzer und schwerer sind und damit sicherer in der Spur liegen. Das sorgt zwar dafür, dass die Gleitphasen kürzer sind als bei klassischen Langlaufski, führt jedoch andererseits dazu, dass Sie die Loipe auch getrost einmal verlassen können, um vom Cruising auf das Skating umzusteigen.


Auf Langlaufski mit neuer Energie voran

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Die Cruising-Ski sind also wahre Allround-Talente und der neuste Trend auf dem Markt der Langlaufski. Vor allem für Gelegenheitssportler, die die Ski nur ein Mal im Jahr rausholen wollen, ohne sich vorher allzu lange Gedanken darum machen zu müssen, sind sie ideal. An sie richtet sich auch das Angebot der Skihersteller, die inzwischen mit tollen und preisgünstigen Komplettsets aufwarten, die sowohl die Langlaufski selbst als auch Bindung, Schuhen und Stöcke enthalten. Den Herstellern ist nämlich schon klar, dass sie die Masse der Sportler nur dann für den Skilanglauf begeistern können, wenn er nicht mit übermäßig großem Aufwand verbunden ist. Die neue Generation Skilangläufer, die diese Langlaufski kaufen sollen, sind Sportler, denen es um die pure Lust am Fahren geht. Sie wollen sich nicht lange mit Technik oder Ausrüstung beschäftigen müssen, sondern ein komplettes Set zur Hand haben, sich drauf stellen und loslegen.


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Nur so kann aus dem einst biederen Skilanglauf ein Breitensport werden, der die Massen begeistert. Um diesem Boom Rechnung zu tragen, gibt es in den meisten Skigebieten dann auch sogenannte “Nordic-Zentren” mit beschilderten Wegnetzen, Lehrern, Lauftreffs und Kursen. Damit ist die Renaissance des Langlaufski-Sports perfekt.

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