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Wettlauf um die großen Nordwände

Sie galten als die “letzten Wandprobleme” des Alpinismus: die Nordwände von Matterhorn, Grandes Jorasses und Eiger. Zahllose Bergsteiger aus aller Welt konnten der Verlockung nicht widerstehen, mit der Erstdurchsteigung dieser mächtigen, bedrohlichen Wände, ewigen Ruhm in der Geschichte des Alpinismus zu erfahren. Doch viele von ihnen bezahlten diesen Versuch mit dem Leben. In seinem Buch „Wettlauf um die großen Nordwände: Matterhorn – Grandes Jorasses – Eiger“ dokumentiert Rainer Rettner diese bedeutende Epoche in der Klettergeschichte von Zermatt, die von Pioniergeist und Übermut gleichermaßen geprägt war. Er führt die Leser zurück in eine Zeit, in der die Nordwände als unbesteigbar galten und als die meisten Versuche, das Gegenteil zu beweisen, tödlich endeten. Scharfe Diskussionen wurden geführt und über Sinn und Unsinn des Kletterwahnsinns gestritten – doch am Ende sollten zwei Münchener Brüder beweisen, dass es möglich war, diese Wände zu bezwingen.


Franz und Toni Schmid durchkletterten im August 1931 erstmals die elegant geschwungene, dennoch bedrohlich wirkende Matterhorn-Nordwand. Zu vergleichen ist dieses Ereignis wohl nur mit dem Triumph der Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper 66 Jahre zuvor. Was schon niemand mehr für möglich gehalten hatte, gelang ihnen in einem langen, harten Kampf Mensch gegen Natur. Nun gab es für die Alpinisten kein Halten mehr und der Sturm auf Grandes Jorasses und Eiger erfuhr einen neuen Aufschwung. Wieder waren es zwei Münchner, die die Nordwand der Grandes Jorasses über den Crzpfeiler bezwangen. 1938 dann endete der Wettlauf um die Nordwände, wie Rainer Rettner in „Wettlauf um die großen Nordwände: Matterhorn – Grandes Jorasses – Eiger“ anschaulich beschreibt: Anderl Heckmair, Ludwig Vörg, Fritz Kasparek und Heinrich Harrer („Sieben Jahre in Tibet“) durchstiegen die bedrohliche Nordwand, deren Namen bis heute nichts an Schrecken eingebüßt hat.

Es sind vor allem die informativen Texte, die ausführlichen Portraits der Alpinisten und die zum Teil bislang unveröffentlichten, spektakulären Schwarz-Weiß-Fotos aus den 1930er Jahren, die „Wettlauf um die großen Nordwände: Matterhorn – Grandes Jorasses – Eiger“ zu einem Matterhorn-Buch machen, das die Herzen von Bergsteigern und Kletterern höher schlagen lässt. Auf knapp 200 Seiten wird ein spannendes Kapitel Alpingeschichte anschaulich beleuchtet.

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