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Virtuelle Fahrt Glacier Express

Damit Sie sich schon einmal auf Ihre Reise mit dem langsamsten Schnellzug der Welt von oder nach Zermatt einstimmen können, laden wir Sie vorab zu einer virtuellen Fahrt mit dem Glacier Express ein. Freuen Sie sich auf die ganze landschaftliche Vielfalt der Schweiz und erfahren Sie, auf welche Highlights während dieser faszinierenden Zugfahrt Sie schon jetzt gespannt sein dürfen.

Die virtuelle Fahrt mit dem Glacier Express beginnt

Seine Fahrt beginnt der Glacier Express im weltberühmten Bergort St. Moritz (1.775 Meter). In diesem mondänen Ort tummelt sich viel internationales Publikum – mit etwas Glück treffen Sie vielleicht sogar den einen oder anderen Prominenten. Nach einem gemütlichen Bummel durch die Stadt, bei dem Sie sich zum Beispiel die erste elektrische Straßenlampe der Schweiz, den Druidenstein, die Olympia-Bobbahn oder den Schiefen Turm von St. Moritz ansehen können, beginnt dann endlich die Reise mit dem Glacier Express. Ganz langsam verlässt der Zug St. Moritz und unsere virtuelle Fahrt mit dem Glacier Express kann losgehen!


Das Landwasserviadukt auf der virtuellen Fahrt mit dem Glacier Express erleben

Zunächst folgt der Glacier Express dem Flusslauf der Inn, passiert dann Celerina und Samedan. Bei Bever öffnet sich dann endlich die großartige landschaftliche Kulisse zum Val Bever hin, das nach dem lebendigen Treiben in St. Moritz Ruhe und Natur pur verheißt. Am Ende des Tals heißt es dann erst einmal abtauchen: Der 6 Kilometer lange Albulatunnel auf 1.823 Meter Höhe ist der höchstgelegene Alpendurchstich in Europa. Bei Preda gelangt der Glacier Express wieder ans Tageslicht.

Dutzende Viadukte und Kehrschleifen sind nun notwendig, um den Zug hinunterzuführen in das Ursprungsgebiet des Rheins: dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein. Höhepunkte der Fahrt sind die 65 m hohe Steinbogenbrücke bei Filisur und die wildromantische Albulaschlucht. Eisenbahnfreunde können in der Albaschlucht dem Bahnhistorischen Lehrpfad folgen, der in 2 Stunden an den Albula-Viadukten vorbeiführt und viel Interessantes zum Eisenbahnbau in den Schweizer Alpen vermittelt.

Hoch hinaus auf der virtuellen Glacier Express-Fahrt

Nach Filisur gabelt sich dann die Strecke. Hier trifft der Glacier Express aus St. Moritz auf die alternative Route, die von Davos nach Zermatt führt. Es folgt eines der großen Highlights unserer virtuellen Fahrt mit dem Glacier Express: das Landwasserviadukt, das auf 6 stelzenartig hochgemauerten Pfeilern die tief eingeschnittene Landwasserschlucht überwindet.

Kurz darauf passieren Sie ein weiteres eindrucksvolles Viadukt, den 137 Meter lange Schmittentobelviadukt. Von nun an geht es Schlag auf Schlag mit den Highlights auf unserer virtuellen Fahrt mit dem Glacier Express: Kurz hinter Tiefencastel erreicht der Zug die 164 Meter lange Solisbrücke über die Schynschlucht, das höchste Bauwerk der Rhätischen Bahn (85 Meter). Der Glacier Express erreicht die uralte Stadt Chur, die bereits römische Wurzeln hat.


Virtuelle Fahrt Glacier Express - Strecken-Highlights:

Segantini Museum in St. Moritz
Wiesener Viadukt
Val Bever zwischen Bever und Spinas
Bahnhistorischer Lehrpfad zwischen Bergün und Preda
Vorderrhein-Schlucht (der „Schweizer Grand Canyon“)
Bahnstation Nätschen (mit unvergleichlichem Panoramablick von der Sonnenterrasse)
Volkskundliches Talmuseum Ursern in Andermatt
Goms, das Tal der jungen Rhône
Stockalper-Palast, das Wahrzeichen von Brig
Riffelalptram (höchstgelegene Trambahn Europas)
Matterhorn

Weiter geht es dann mit dem Glacier Express in Richtung Zermatt, durch die Schlucht des Vorderrheins und hinauf nach Disentis. Einen herrlichen Anblick bieten die bizarren, weißstrahlenden Kalkfelsen auf diesem Streckenabschnitt. Wer Zeit und Muße hat, sollte diese reizvolle Gegend ruhig auch zu Fuß erkunden. Alle anderen fahren dann über Disentis weiter in Richtung Brig.

Im Zahnstangenbetrieb erklimmt der Glacier Express nun den Oberalppass. Mit einem hörbaren „Klong“ klingt sich die Lok in die Zahnstange ein und kämpft sich mit aller Kraft bergan. Zehn Minuten dauert die Kletterfahrt bis zur Passhöhe durch Galerien, die die Strecke vor Lawinen und Steinschlag schützen. Spätestens jetzt, wenn die Lok alle Kraft aufwenden muss, um den Pass zu bezwingen, versteht man, warum dieser legendäre Zug auch gerne der „langsamste Schnellzug der Welt“ genannt wird.

Höhepunkt auf der virtuellen Glacier Express Fahrt

Weiter geht unsere virtuelle Fahrt mit dem Glacier Express hinunter nach Andermatt – immer vor der Kulisse des großartigen Gotthardmassivs. Dieser Abschnitt gilt als eine der eindrucksvollsten Passagen der Glacier-Express-Route und während sich die Bahn langsam die Zahnstange hinab hangelt, bieten sich den Passagieren phantastische Ausblicke ins Ursental. Nach Andermatt wird den Augen der Reisenden dann ein wenig Ruhe gegönnt: Der Glacier Express durchfährt den 15 Kilometer langen Furka-Basistunnel. Auch hinter diesem – für die von der bisherigen Reise verwöhnten Fahrgäste – etwas eintönigem Streckenabschnitt verbirgt sich eine ingenieurstechnische Meisterleistung: 17 Jahre dauerten die Bauarbeiten, die sich auf Grund der schwierigen geologischen Verhältnisse immer wieder verzögerten.


Am Ende des Tunnels erwarten Sie dann die letzten Höhepunkte auf unserer virtuellen Fahrt mit dem Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt : Der feuerrote Gletscherzug schlängelt sich durch den Kanton Wallis geradewegs auf Zermatt (1.604 Meter) zu. Nachdem der Glacier Express das idyllische Goms passiert hat, den obersten Talabschnitt der jungen Rhône, erfordert die Fahrt zum Luftkurort Fiesch wiederrum den Einsatz des Zahnrads.

Nun wird es nämlich wieder spektakulär: Auf einen Kehrtunnel folgt ein 49 Meter hohes und 104 Meter langes Steinviadukt mit einem beeindruckenden Neigungswechsel. Mitten auf der Brücke wechselt die Steigung von 40 auf 85%. Dann erreichen wir Brig, bevor es zum letzten Streckenabschnitt aufgeht.

Die virtuelle Glacier Express-Fahrt geht zu Ende

Von Brig aus fahren wir über Visp in das Vispertal hinein. Auf den nur 36 Kilometern, die den Zug jetzt noch von Zermatt trennen, wird er 6 Zahnstangenabschnitte passieren und eindrucksvolle Steigungen bewältigen. Dort wo die Matter Vispa und die Saaser Vispa zusammenfließen, steigt die Bahn nach Stalden auf. Weiter geht es nach Kalpetran und in die Kipfenschlucht, die besonders unwirtlich und ursprünglich wirkt. Neben der Trasse schäumt die Matter Vispa bergab und immer wieder kündet ein Quietschen davon, welche Kräfte die Antriebselemente der Lokomotive nun aufbringen müssen, um diesen Streckenabschnitt zu passieren.

Nach Randa öffnet sich dann endlich das wildromantische Mattertal. Am Ende des Tals kann man die mächtigen Viertausender, darunter auch das Matterhorn (4.478 Meter) bereits erkennen. In Zermatt, dem autofreien Bergstädtchen und Wintersportort, können Sie nun, nach dieser erlebnisreichen und dennoch völlig entspannenden Zugfahrt, die frische klare Bergluft genießen und darüber nachdenken, dass der Spruch “Der Weg ist das Ziel” eigentlich für den Glacier Express erfunden worden sein könnte.

Wir freuen uns, dass wir Sie auf diese virtuelle Fahrt mit dem Glacier Express mitnehmen durften und hoffen, dass Sie bald selbst in den Genuss dieser Reise für alle Sinne kommen werden.


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Literaturtipps