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Geschichte Glacier Express

Die Geschichte des Glacier Express‘ beginnt in den Goldenen Zwanzigern: Besucher aus aller Welt entdeckten die Schweizer Alpen als Urlaubsziel für sich und plötzlich wurden auch die abgelegensten Bergdörfer zu beliebten Reisezielen. So auch Zermatt! Schon 1891 wurde die erste Bahnverbindung zwischen Visp und Zermatt eröffnet. Es folgten die Streckenabschnitte zwischen Disentis, Chur und St. Moritz. Nachdem die Rhätische Bahn 1896 bereits die Verbindung Landquart – Chur – Thusis eröffnen konnte, folgten ab 1898 die Bauarbeiten an der 57 Kilometer langen Albulalinie, die Thusis mit St. Moritz verband. 1903 war dann die gesamte Glacier Express-Strecke zwischen St. Moritz und Chur befahrbar.


Die Anfänge der Geschichte des Glacier Express

Doch die Geschichte des Glacier Express ist lang und bis Zermatt schließlich an das Netz angeschlossen werden konnte, verging noch einmal viel Zeit. Zunächst begann man mit dem Anschluss des Teilstücks Reichenau – Tamins – Ilanz, das ebenfalls 1903 eröffnet wurde. Beide Projekte – die Albulalinie und die Reichenau – Illanz-Linie galten als „Prioritätslinien“ und konnten deshalb zügig fertiggestellt werden.


In der nun folgenden Bauphase bis 1914, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, galt es, die Bündner Bahnstrecken anzuschließen. 1912 wurde so zum Beispiel die Verlängerung der Rheintallinie zwischen Ilanz und Disentis eröffnet. 1909 hatte man bereits die Strecke Davos – Filisur in Betrieb genommen und 1914 kam die Strecke Bever – Scoul-Tarasp hinzu. Bis 1914 wies das Stammnetz der Rhätischen Bahn (RhB) bereits eine Gesamtlänge von 276 Kilometern auf. Ab 1922 wurden diese Strecken dann auch elektrisch betrieben.

Höhepunkte der Geschichte des Glacier Express

Etwa zur gleichen Zeit begann die Furka-Oberalp-Bahn (FO), ihr Netz auszubauen. Es entstand die Linie Disentis – Brig, eine der bedeutendsten Ost-West-Alpenrouten. Doch nach der feierlichen Eröffnung der Strecke Brig – Gletsch war 1914 erst einmal Schluss. Der Krieg machte ein Fortsetzen der Bauarbeiten unmöglich, da die nötigen Finanzmittel aus Frankreich ausblieben.

Auch nach Kriegsende sollte das Projekt vorerst nicht wieder in Gang kommen. Unterdessen fuhr 1926 der erste offizielle Zug über den Oberalp- und Furkapass. Zunächst war hier jedoch nur ein Sommerbetrieb möglich. In den Wintermonaten blieb dieser Streckenabschnitt geschlossen. In den 1940er Jahren ließ man diese Teilstrecke jedoch aus militärischen Gründen wintersicher machen.


Die Geschichte des Glacier Express bis heute

Erst 1930 wurde dann endlich die Strecke zwischen Visp und Brig geschlossen. Im gleichen Jahr – am 25. Juni 1930 – nahm der Glacier Express mit 70 geladenen Gästen an Bord seine erste Fahrt auf. 11 Stunden dauerte die Fahrt von Zermatt nach St. Moritz. Bis 1981 führte die Strecke des Glacier Express zunächst durch den Furka- Scheiteltunnel und vorbei am Rhonegletscher, dem Gletscher, nach dem der Glacier Express benannt ist.

1982 wurde dann aber der Furka-Basistunnel eröffnet, der es erstmals ermöglichte, den Glacier Express ganzjährig zu betreiben. Seitdem passiert der Zug zwar den namensgebenden Rhonegletscher nicht mehr, der faszinierenden Schönheit der Strecke tut dies jedoch kaum einen Abbruch. Seit 1993 können Fahrgäste diese durch die Scheiben der Panoramawagen genießen. Eingebaute Kopfhörer informieren die Reisenden unterwegs dreisprachig über interessante Streckendetails.

Nachdem Sie nun über die Geschichte des Glacier Express Bescheid wissen, laden wir Sie herzlich zu einer virtuellen Fahrt mit dem langsamsten Schnellzug der Welt ein.


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