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Weisshornhütte

Das imposante Weisshorn (4.505m ü.M.) hat etwas an sich, dass Alpinisten geradezu magisch anzieht. Und so ist es kein Wunder, dass bereits 1868 der Schweizer Alpenclub plante, hier eine Schutzhütte zu errichten. Doch aus den Plänen wurde nichts und so waren es wenige Jahre später zwei Bergführer aus Randa, die in Eigenregie die erste Weisshornhütte mit Schlafplätzen für 10 Personen bauten.

Doch das Projekt war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, denn die beiden Männer verfügten nicht über ausreichend finanzielle Mittel, um die Hütte zu unterhalten und so zerfiel sie und wurde 1891 aus dem Hüttenverzeichnis von Zermatt gestrichen. Ein alter Biwakplatz war fortan die einzige Alternative.

Schließlich waren es wieder Bergführer aus Randa und der Besitzer des Hotel Weisshorn, die einen Neubau forderten und schließlich den SAC dazu drängten, im Hohlicht eine Hütte zu errichten – an jener Stelle, an der knapp 30 Jahre zuvor die erste Hütte entstanden war. Am 9. Juli 1900 fand die feierliche Einweihung statt: 23 Schlafplätze standen Bergsteigern in der Weisshornhütte von nun an zur Verfügung – lange nicht genug, gemessen an dem wahren Ansturm auf den Berg, der nun folgte. 1979 wurde die Berghütte bei Zermatt und oberhalb Randa auf 30 Schlafplätze ausgeweitet.

Von der Weisshornhütte, die auf einem Felsvorsprung sitzt, bietet sich einen atemberaubender Blick auf die Südostwand des Weisshorns sowie auf 18 weitere Viertausender Gipfel. Sie ist Ausgangspunkt für Bergsteiger und Alpinisten, die das Weisshorn, das Bishorn (4.153m) oder das Barrhorn (3.610m) erklimmen wollen.


Weisshornhütte: Traumblick auf die Weisshorn-Südostwand

Das Panorama von der Weisshornhütte aus gesehen

1981 dann der Rückschlag: Die Weisshornhütte wurde durch eine Lawine schwer beschädigt und musste aufwendig repariert werden. Inzwischen steht sie schon mehr als 110 Jahre am Hang des Weisshorns und heißt ihre alpinen Besucher in schwindelerregender Höhe willkommen.

Der etwa 4,5-stündige Aufstieg (markierter Weg von Randa über Rötiboden) wird mit dem sensationellen Ausblick auf 19 Viertausender belohnt. Vor allem die Südostwand der Weisshornpyramide versetzt die Besucher in Staunen. Nach einer komfortablen Übernachtung geht es dann für die Bergsteiger weiter auf den Gipfel des Weisshorns, der über den Ostgrat bezwungen wird.

Doch auch, wer nicht weiter aufsteigen und einfach nur die Aussicht genießen möchte, ist auf der Weisshornhütte von Mitte Juli bis Ende September herzlich willkommen. Der Aufstieg ist auch für Nicht-Alpinisten leicht zu bewältigen und gut markiert. Oben angekommen erwarten Sie dann deftige Mahlzeiten und erfrischende Getränke, bei denen sich die faszinierende Bergwelt Zermatts gleich doppelt so gut genießen lässt.

Die Weisshornhütte liegt auf 2932m ü.M., etwa 500 Meter oberhalb des Hohlichtgletschers und gehört dem SAC, dem Schweizer Alpenclub, Sektion Basel.

Die Weisshornhütte ist regulär von Mitte Juli bis Mitte September geöffnet und bewirtschaftet. Länger dauert die Bergsteigersaison in dieser Höhe nicht. Reservierungen für die Hütte können Sie unter Tel: 027 967 12 62 oder direkt beim Hüttenwart unter Tel: 027 967 38 53 vornehmen.


Die Weisshornhütte in ihrer vollen Pracht

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