4trips-Partner

Domhütte

Die Domhütte ist der zentrale Ausgangspunkt für die Besteigung von insgesamt sieben eindrucksvollen Viertausendern in der Nähe von Zermatt. Sie liegt in einer Höhe von 2.940 m ü.M. am Aufstieg zur Mischabelgruppe und kann über den Talort Randa in etwa 4 bis 4 1/2 Stunden erreicht werden. Ihren Namen verdankt die Hütte dem Dom, dem mit 4.545 Metern höchsten Berg, der komplett in der Schweiz liegt. Auch er kann von der Domhütte aus erreicht werden. Außerdem sind von der Domhütte zu besteigen: Täschhorn, Lenzspitze, Nadelhorn, Hohberghorn, Dürrenhorn.

Als alpine Schutzhütte wurde die erste Domhütte bereits am 27. Juli 1890 eröffnet. 1957 wurde die neue SAC-Domhütte errichtet, die 1978 erweitert werden musste. Sie gilt als eine der am stärksten frequentierten Hütten der Walliser Alpen und wird von Mitte Juni bis Mitte September, je nach Wetter, bewirtschaftet. Für die restliche Zeit des Jahres steht ein Winterraum zur Verfügung. Die Übernachtung kostet zwischen sFr. 27 (für SAC-Mitglieder) und sFr. 39 (für alle übrigen Gäste ab 18 Jahren, Jugendermäßigungen möglich).

Zwar besteht die Möglichkeit, neben der (zusätzlich zu bezahlenden) Halbpension, eigene Vorräte mitzubringen, diese zubereiten zu lassen oder selbst zu kochen, doch wird dies in den Hütten nicht gern gesehen. Das Hüttenwart-Ehepaar der Domhütte, Renato und Kathleen Schaller, erhebt hierfür ggf. eine zusätzliche Gebühr.

Um dem wachsenden Besucherstrom gerecht zu werden, wurde die Domhütte, als zentraler Ausgangspunkt für die Besteigung der sieben umliegenden Viertausender, kürzlich aufwendig umgebaut und renoviert. Am 7. Juli 2013 wurde die neue Domhütte dann feierlich eingeweiht. Während der etwa einjährigen Bauphase wurden ein großer Essensraum für bis zu 75 Gäste und mehrere Mehrbettzimmer mit Duvets eingerichtet und der Eingangsbereich umgebaut. Was Gäste der Domhütte besonders freuen dürfte, sind die neuen integrierten Wasch- und WC-Anlagen in der Hütte und die Tatsache, dass hier nun eine Dusche zur Verfügung steht.

Sie erreichen die Domhütte telefonisch von Ende Juni bis Mitte September unter: +41 (0)27/967 26 34.


Die Domhütte oberhalb von Täsch

Anspruchsvoller Aufstieg zur Domhütte

Da sich die Domhütte in einer ausgesprochenen Höhenlage befindet, erfordert sie einen hochalpinen Aufstieg. Etwa 4,5 Stunden sollten für den Zustieg ab Randa eingeplant werden. Dabei geht es zuerst durch einen idyllischen Lärchenwald, dann über eine abweisende Felswand, die mit Hilfe einer künstlich angelegten Treppe und Sicherungsseilen bestiegen werden kann und schließlich über eine Geröllhalde bis zur neuen Domhütte.

Der anstrengende Aufstieg, der ohne die jeweiligen Sicherungsmaßnahmen eine Bergtour mit 3. Schwierigkeitsgrad wäre, lohnt sich aber, denn dem Besucher bietet sich eine traumhafte Bergkulisse und das kribbelnde Gefühl von Abenteuer in dieser abgeschiedenen Gegend zwischen den mächtigen Viertausendern. Voraussetzungen für den Aufstieg zur Domhütte sind sowohl eine gute körperliche Verfassung, Gehtüchtigkeit und Schwindelfreiheit, als auch eine gute Ausrüstung (gute Wander- bzw. Bergschuhe, Regenschutz und warme Kleidung).


Die Domhütte

Zwar erfreute sich die Domhütte in den vergangenen Jahren auch großer Beliebtheit bei nicht-alpinen Besuchern, doch den meisten gilt diese Berghütte bei Zermatt jedoch nach wie vor als Ausgangspunkt für die Besteigung der Berge der Mischabelgruppe. So können das Täschhorn (4.491m ü.M.), der Dom (4.545m ü.M), die Lenzspitze (4.294m ü.M.), das Nadelhorn (4.327m ü.M.), das Stecknadelhorn (4.241m ü.M), das Hohberghorn (4.219m ü.M.) und das Dürrenhorn (4.035m ü.M.) von der Domhütte aus erreicht werden.

Die beiden letztgenannten Viertausender sind weniger bekannt als die anderen Viertausender rund um Zermatt und stehen daher bei vielen Bergsteigern, die Touren auf die höchsten Berge des Wallis “sammeln”, nicht auf der Agenda. Das Dürrenhorn und das Hohberghorn wurden in den letzten Jahrzehnten übrigens meist von der Bordierhütte aus bestiegen, diese Routen gelten mittlerweile aber aufgrund der geographischen Veränderungen als gefährlich.

Planen Sie z.B. für das Täschhorn und das Stecknadelhorn ab der Domhütte 5-6 Stunden ein. Mehr Zeit nimmt die Besteigung des mächtigen Doms in Anspruch: Die mittelschweren Touren über die Nordflanke oder den Nordwestgrat erfordern wegen ihrer Länge gute Kondition und körperliche Fitness.


Hier im Zermattportal bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Chalets und Ferienhäusern in Zermatt. Zudem können Sie bei uns einfach und direkt Ferienwohnungen in Zermatt und Hotels in Zermatt suchen und buchen. Und für alle, die es etwas günstiger wollen, finden sich hier bei uns auch Hostels in Zermatt.





Literaturtipps