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Berghütten Zermatt

Wenn sich am Morgen die Sonne rot glühend über die Spitze der Matterhorn-Pyramide schiebt, herrscht in der Matterhornhütte auf 3.260m ü.M. stets bereits rege Geschäftigkeit. Hier übernachten all jene, die an diesem Tag den Weg hinauf auf den Gipfel des 4.478 Meter hohen Wahrzeichens der Schweiz in Angriff nehmen wollen.

Hier, in der sogenannten Hörnlihütte, finden 50 Bergsteiger Unterkunftsmöglichkeiten für die Nacht, sodass sie bereits beim ersten Sonnenstrahl des nächsten Morgens (gegen 5 Uhr) aufbrechen können, um den kräftezehrenden Aufstieg in Angriff zu nehmen. Am Abend kehrten sie erschöpft wieder in die Matterhorn-Hütte zurück um sich bei einem deftigen Abendessen zu stärken und dann zufrieden einzuschlafen. Denn dafür sind sie da: die alpinen Berghütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC).

In der Saison 2014 war die Hörnlihütte wegen Komplettrenovierung und Ausbau geschlossen. Seit 2015 – rechtzeitig zum 150. Jahrestag der Erstbesteigung des Matterhorns – erwartet Wanderer und Matterhornbesteiger die komplett neu errichtete hochmoderne und erweiterte Hörnlihütte.


Die gemütlichen Berghütten von Zermatt

Während die ersten Berghütten rund um Zermatt nichts als kleine Unterstände waren, die Arbeitern, Reisenden und Bergsteigern in diesen verlassenen Höhen Schutz bieten sollten, wächst der Standard der Berghütten rings um Zermatt heute mit den Anforderungen der modernen Alpinisten.

So hat zum Beispiel die Neue Monte-Rosa-Hütte nichts mehr von einem urigen Holzverschlag, in dem sich viele Bergsteiger auf engstem Raum unter kratzenden Decken zusammenrollen. Vielmehr mutet sie von außen, mit ihren Photovoltaikanlagen, an wie ein futuristisches Ufo. Komfortable Schlafräume, moderne sanitäre Anlagen und eine kräftige alpine Küche – auch die energieautarke Hörnlihütte setzt neue Standards, denen andere Hütten sicher bald folgen werden.

Zahlreiche Berghütten in Zermatt und Umgebung bieten sich nicht nur als hervorragende Ausflugsziele an, sondern eignen sich auch gut als Zwischenstationen auf längeren Wanderungen und Gipfelbesteigungen. Von Mitte Juni bis Mitte September finden Bergsteiger hier ein Bett für die Nacht und eine ordentliche Mahlzeit. Außerhalb der Saison stehen oftmals Winterräume zur Verfügung.


Aber längst nicht alle Berghütten bei Zermatt werden auch bewirtschaftet. So bietet zum Beispiel die Solvayhütte, die hoch oberhalb der Hörnlihütte auf einem schmalen Vorsprung am Hang des Matterhorns liegt, nur für äußerste Notfälle (Schneestürme, Steinschlag, totale Erschöpfung, Verletzungen etc.) einen kleinen Verschlag mit 10 Betten an. Auf jeden Komfort muss in dieser hochalpinen provisorischen Berghütte verzichtet werden. Und einen Hüttenwart gibt es dort hoch oben natürlich auch nicht. Dennoch sind in Not geratene Bergsteiger am Matterhorn mehr als dankbar für diese kleine Schutzinsel in knapp 4.000 Metern Höhe.

Egal, ob Sie einen der eindrucksvollen Gipfel der Walliser Alpen erklimmen möchten oder einfach einen angenehmen Ausflug und Wandertrip in die Zermatter Bergwelt unternehmen wollen: in den diversen Berghütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), die in Zermatt und im Oberwallis allesamt an traumhaften Aussichtspunkten liegen, sind Sie immer gut und sicher aufgehoben.


Berghütten Zermatt-Buchtipp

Das derzeit beste und spannendste Buch über die Matterhornhütte ist Kurt Laubers Buch Der Wächter des Matterhorns

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