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Saas-Fee

Zwischen den höchsten Bergen der Walliser Alpen im sonnenverwöhnten Saastal, nahe Zermatt, liegt der bekannte hochkarätige Wintersportort Saas-Fee. Auf einer Höhe von 1.800 Meter ü.M. leben etwa 1.700 Menschen in dem idyllischen Ort, der das ganze Jahr über von zehntausenden Ski- und Wanderurlaubern besucht wird. Kein Wunder, lockt Saas-Fee doch mit knapp 300 Sonnentagen im Jahr, einer 100-prozentigen Schneesicherheit im Ganzjahresskigebiet und Gipfeln mit bis zu 4.545 Metern Höhe. Entdecken Sie dieses Ausflugsziel von Zermatt aus im Saastal und erleben Sie die selbsternannte “Freie Ferienrepublik” Saas-Fee.

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Saas-Fee ist, genau wie sein Erzrivale Zermatt im benachbarten Mattertal, autofrei. So hat sich das Dorf seinen urigen Charakter bis heute erhalten können. Dennoch verfügt Saas-Fee über eine moderne Infrastruktur. Die Anreise für sich ist bereits ein kleines Erlebnis und erfolgt mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn über Brig, Visp und Stalden und von dort aus weiter mit dem Bus oder jede halbe Stunde mit dem Postauto von Brig (in 1 1/4 Stunden), Visp-Bahnhof (in 45 Minuten) und Stalden/Saas und endet an der großen überdachten Parkgaragenanlage am Ortseingang von Saas-Fee. Hier im Parking-Terminal Saas-Fee stehen auf 10 Park-Ebenen 2900 Parkplätze zur Verfügung. Von dort holen die Hotels Ihre Gäste mit Elektrowagen ab.

Wenn Sie mit dem Flugzeug nach Saas-Fee anreisen wollen: die nächstgelegenen Flugplätze sind in Sion (ca. 1.15 h entfernt), Bern (2.30 h), Genf (2.45 h) und Zürich (3.30 h). Von dort aus müssten Sie dann mit der SBB oder einem Taxi nach Saas-Fee weiterreisen.


Insgesamt 350km Wanderwege erwarten Sie im Sommer im Saastal rund um Saas-Fee.

Wenn Sie von Zermatt aus in einem Tagesausflug Saas-Fee besuchen wollen, fahren Sie mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn via Täsch bis Stalden und steigen dort in den gelben Postbus nach Sass-Fee um. Bei dieser Art der langsamen Anfahrt und Annäherung ist, wie so oft, der Weg schon fast das Ziel.

Wenn Ihnen diese Anfahrt umständlich erscheint, schätzen Sie sich glücklich: Saas-Fee wurde früher als “Grönland der Schweiz” beschrieben und bis 1951 führte nur ein schmaler Maultierpfad ans damals entlegene Ende des Tals.

Die Geschichte von Saas-Fee

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das auf dem Hochplateau des Saastals gelegene Städtchen im Jahre 1256. Zum Anziehungspunkt für Alpinisten und Wintersportler wurde es aber erst im 19. und 20. Jahrhundert, nachdem der englische Bergsteiger Edward Whymper, der Erstbesteiger des Matterhorns, Saas-Fee für sich und den Alpinismus entdeckte. Die Gründe für die Beliebtheit des Ortes sind offensichtlich: Das Saastal garantiert das ganze Jahr über Schnee- und Skispaß. In Höhen ab 3.600 Metern bleibt die weiße Pracht ganzjährlich liegen.


Auszeichnungen für Saas-Fee:

Im Swiss Ranking der Travellers’ Choice Awards 2014 schaffte es das Skigebiet von Saas-Fee auf den zweiten Platz der beliebtesten Skigebiete der Schweiz – gleich hinter dem Skigebiet von Zermatt. Rainer Flag von den Bergbahnen Saas-Fee: „Etwa 70% der Skipisten in Saas-Fee sind absolut schneesicher.“ Nur einer von vielen Gründen für die Auszeichnung.

Gleichzeitig verfügt die Region über ein mildes, reizarmes, fast mediterranes Klima, eine faszinierende Landschaft und viele lebendige Bergdörfer, die alles bieten, was es für einen angenehmen Urlaub braucht. Dies brachte der Gemeinde auch den Namen Perle der Alpen ein.

Weltweite Bekanntheit erlangte Saas-Fee übrigens, als die englische Popband “Wham!” hier 1984 den Videoclip zum Weihnachtsklassiker “Last Christmas” drehte. Ein Chalet im Ort bot die Kulisse für das gemütliche Ambiente und auch die gigantischen verschneiten Berge der Walliser Alpen haben im Video ihren großen Auftritt.

Über das Wallis hinaus bekannt ist Saas-Fee heutzutage auch durch die European Graduate School, eine renommierte private Hochschule, die von der Europäischen Stiftung für Interdisziplinäre Studien gegründet wurde.


Ehrgeizige Pläne in Saas-Fee

Saas-Fee ist ein ständig wachsender Ort, der sich das rustikale Alpenflair dank der vielen Holzchalets und nur sehr weniger Bausünden erhalten hat. Die Kollegen von lonely planet schreiben: Saas-Fee “ist weniger charmant als das benachbarte Zermatt, aber während der Skisaison glitzert es nicht minder fröhlich.” Der Vergleich zwischen Zermatt und Saas-Fee liegt nahe: Beide liegen auf etwa gleicher Höhe, beide sind sehr schneesicher und sowohl im Sommer als auch im Winter beliebte Urlaubsziele. Zermatt hat Saas-Fee allerdings etwas voraus, wofür die Bewohner des Saas-Tals die Zermatter auf ewig beneiden werden: das Matterhorn!

Das will Saas-Fee nun jedoch ändern und plant ein ehrgeiziges Unterfangen, bei dem ein Bergdurchstich auf 3.500 Metern Höhe vorgenommen werden soll, um auch von Saas-Fee aus einen Matterhorn-Blick anbieten zu können. Angedacht ist ein zwei Kilometer langer Tunnel durch die Allalingruppe – das „Fenster am Allalin“ – der die Skigebiete von Saas-Fee und Zermatt zu einem „Super-Skigebiet“ mit mehr als 450 Pistenkilometern verbinden soll. Damit würde das Skigebiet Saas-Fee–Zermatt sogar das Skigebiet von Verbier übertreffen, das als eines der größten Skigebiet der Welt gilt. Auch ein Slogan steht bei den Marketingstrategen in Saas-Fee schon parat: „Come over to Saas-Fee to see the Matterhorn.“ Doch ob Saas-Fee diesen kühnen, viele sagen waghalsigen, Plan schöpferischen Ausmaßes tatsächlich umsetzen können wird, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Zermatter bereit sind, “ihren Berg” zu teilen – und der enormen Umwelteingriffe wegen möchte man hoffen, dass dies tatsächlich nicht der Fall sein wird.

Vorerst ist aber lediglich eine Bergbahn-Verbindung nach Zermatt geplant. Wenn die Bewilligung für die Spielbodenbahn 2016 ausläuft, geht man in Saas-Fee das „P2 – Feejoch“ genannte Projekt an. In diesem Rahmen soll eine Gondelbahn errichtet werden, die vom Busterminal zum Spielboden fährt. Von dort aus führt dann eine 3-Seil-Umlaufbahn auf das Feejoch in 3.880 Meter über dem Meeresspiegel. In Saas-Fee plant man so, langfristig eine Verbindung nach Zermatt herzustellen. Bislang, so erklärt man bei der Saastal Bergbahnen AG aber, seien dafür noch keine konkreten Schritte geplant.

Wintersportgebiet Saas-Fee

Das Winterskisportgebiet Saas-Fee (1800 – 3600 m) wartet mit etwa 145 Kilometern gut präparierter Pisten auf und hat für jeden Schwierigkeitsgrad etwas zu bieten. Da die Bergbahnen in Saas-Fee bis auf weit über 3000 Meter hoch fahren, ist das ganze Gebiet Saas-Fee sehr schneesicher.


Saas-Fee-Erlebnistipps:

Saas-Fee gilt als sehr familienfreundlich und bietet eine Vielzahl toller Erlebnisse. Ein Highlight für Jung und Alt ist der Abenteuerwald mit aufregenden Parcours über Hängebrücken, Leitern, Netze, Seile und Lianen. Den Rausch der Geschwindigkeit erleben Sie dann auf der 900 Meter Feeblitz Rodelbobbahn. Hier erreichen Sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Ein Heidenspass ist es auch mit der Seilbahn hoch nach Hannig zu fahren und in den schneefreien Monaten dann mit dem Roller-Bike runter nach Saas-Fee zurück ins Tal zu brausen. Die Roller-Bikes können Sie für ca. 22 Euro pro Tag auf der Bergstation Hannig ausleihen. Weitere Highlights sind die Schluchtenbegehung in der Gorge Alpine, die längste Schlittelbahn Europas und die Themenwanderwege rings um Saas-Fee.

Zusätzlich zur ganzjährigen Schneedecke auf den Gletschern sorgen 95 Schneemaschinen für das ganz große Skivergnügen. Bis Ende April, wenn die Wintersaison endet, garantiert Saas-Fee die Abfahrt bis hinab ins Dorf. Anschließend stehen Schneebegeisterten auch im Sommer noch 20 Kilometer Gletscherpisten bereit, die Sie mit dem Kombiskipass für Zermatt und Saas-Fee nutzen können.

Auch Langläufer kommen in Saas-Fee auf ihre Kosten: 32 Loipenkilometer rings um den Ort und eine sechs Kilometer lange Höhenloipe (1.800 – 2.000 Meter ü.M.) bieten Herausforderungen nach Herzenswunsch. Anziehungspunkt für Snowboarder ist der Snow Park Allalin, der mit einer Super Pipe, Halfpipes, Tables und Kickern aller Art zu Höchstleistungen anspornt. Ob Anfänger, Durchschnittsfahrer oder Profi – jeder findet in Saas-Fee Pisten, die seinem Können entsprechen.

Wer nicht Ski fahren möchte, folgt den romantischen Winterwanderwegen durch das Saastal und die umliegenden Berge, den Schneeschuh-Trails oder dem 15 Kilometer langen Winter-Nordic-Waliking-Weg. Schneeschuhläufer wandern zum Beispiel von der Zwischenstation Hohlaub der Metro-Alpin durch die idyllisch verschneite Winterlandschaft zur Britanniahütte. Unterwegs erwarten Sie sensationelle Ausblicke und eine unbeschreibliche Ruhe. Nach einer Rast in der Britanniahütte geht es dann auf dem gleichen Weg zurück. Auch Schlittenhundfahren, Snowtubing, Eisklettern, Winter-Canyoning, Eislaufen, Eisstockschießen, Curling und Schlittenfahren stehen auf dem winterlichen Programm von Saas-Fee.

Für alle, die sich für Geschichte interessieren ist das Saaser Museum die richtige Empfehlung: Dort wird u.a. das Arbeitszimmer von Carl Zuckmayer gezeigt. Der deutsche Dramatiker (1896-1977) verbrachte seine letzten Lebensjahre in Saas-Fee und wurde auf dem Dorffriedhof beerdigt.

Saas-Fee ist ein eher ruhiger Ort, bietet aber dennoch diverse Partylocations. Besonders empfehlenswert ist seit Jahrzehnten: das Popcorn, eine der beliebtesten Aprés-Ski-Bars der Alpen. Sieben Tage die Woche ist hier der Pistenbär los. Das Popcorn wird von nahezu allen Altersklassen geliebt, gilt aber besonders als Partymekka der Freesstyle-Szene. Ausserdem gilt das Popcorn über die Grenzen von Saas-Fee hinaus als Insidertipp für Fans besonderer Cocktail-Kreationen.


Restaurant-Tipps für Saas-Fee:

“Waldhotel Fletschhorn”, Saas-Fee: Das Sternerestaurant am Ortsrand von Saas-Fee in einer Waldlichtung. Gäste werden aus dem Ort per Elektrotaxi oder Schlitten abgeholt. Der hochdekorierte Küchenchef Markus Neff kombiniert Rustikales aus dem Wallis mit Luxusprodukten. Unbedingt das hausgemachte Brot probieren. Topservice mit Herz und echter Gastfreundschaft. Romantische Terrasse für laue Sommerabende. Geöffnet vom 12. Dezember bis 11. April und vom 12. Juni bis zum 18. Oktober.

“Spielboden”, gelegen an der Seilbahnstation Spielboden: Junges modernes Toprestaurant hoch über Saas-Fee und dem Saastal. Extrem beliebt im Sommer bei Wanderern, im Winter bei Skifahrern. Insidertipp: der Apfelstrudel mit Suchtpotential. Das “Spielboden” ist auch mietbar für Hochzeiten und Geburtstage. Geöffnet vom 19. Dezember bis zum 19. April und von Anfang Juli bis 19. Oktober.

“Schweizerhof”, Ortskern, Saas-Fee: Traditionshotel mit dem wohl besten Restaurant im Ortszentrum von Saas-Fee. Der Patron des Schweizerhofs, Medy Hischier, ist passionierter Jäger und begeisterter Gourmet. Beide Leidenschaften fliessen in das beliebte Restaurant im “Schweizerhof” ein. Das selbsterjagte Gommer Wild gilt jedes Jahr als besondere Spezialität. Unter Weinfreunden ist die fair kalkulierte Weinkarte mit Schwerpunkt auf Walliser Weinen äusserst beliebt. Geöffnet von Mitte Dezember bis Mitte April und von Mitte Juni bis Mitte November.

Die Bergwelt von Saas-Fee

Für Alpinisten war die Region rings um Zermatt und Saas-Fee schon immer eine ganz besondere Herausforderung: Viele der beeindruckendsten Gipfel der Alpen befinden sich in unmittelbarer Nähe und bieten ein beeindruckendes Bergpanorama. Dazu gehören der Dom (4545 m), der höchste Berg, der komplett in der Schweiz liegt, das Täschhorn (4491 m), das Nadelhorn (4327 m), die Lenzspitze (4294 m), das Stecknadelhorn (4242 m), das Hohberghorn (4219 m), der Alphubel (4206 m) und zahlreiche 3.000er.

Ebenfalls sehr nahe liegt der Feegletscher. Bis 1850 reichte er noch bis an die Dorfgrenze heran, doch die klimatischen Veränderungen sorgten dafür, dass er sich in den vergangenen Jahren stark zurückzog. Er wird unterteilt in den Nord-Feegletscher, der auch Kleiner Feegletscher genannt wird (3.400 bis 3.800 m ü.M.), und in den Süd-Feegletscher, auch Großer Feegletscher, der an der Nordost- bzw. Nordflanke des Alphubels beginnt und auf etwa 2.500 m ü.M. endet.

Als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Bergwelt rings um Saas-Fee eignet sich die Mischabelhütte auf 3.329 m ü.M. besonders gut. Von hier aus lassen sich sowohl die Lenzspitze als auch das Nadelgrat besteigen. Touren über den Hohlaubgrat – in Richtung Rimpfischhorn, Strahlhorn und Allalinhorn – beginnt man am besten auf der Britanniahütte in 3.030 Metern Höhe.

Zahlreiche Bergbahnen bringen auch weniger sportliche Besucher in große Höhen. So kann das Allalinhorn mit der höchstgelegenen U-Bahn der Welt, der Metro Alpin, fast bis zum Gipfel befahren werden. Die Metro-Alpin-Talstation auf dem Felskinn (2.980 m ü.M.), am Rande des Feegletschers, kann mit der Luftseilbahn Felskinn oder der Gondelbahn AlpinExpress von Saas-Fee aus erreicht werden. Die Metro Alpin überbrückt in ca. 10 Minuten etwa 500 Höhenmeter und verläuft von Felskinn aus durch einen spektakulär in den Berg getriebenen steilen Tunnel. Die Bergstation der Metro Alpin ist auf dem sogenannten Mittelallalin auf 3500 m ü. M. Höhe. Dort kann die größte Eisgrotte der Welt besichtigt werden oder im höchstgelegenen Drehrestaurant der Welt auf dem Mittelallalin gegessen werden. In einer Stunde dreht sich das Restaurant einmal um sich selbst und bietet dabei einen vollständigen Panoramablick auf die Viertausender der Walliser Alpen und den Hausgletscher von Sass-Fee, den Feegletscher. Ein weiteres Highlight für Bergwanderer und Seilbahnfahrer, die auf den Mittelallalin kommen, ist der Eispavillon Mittelallalin, der größte Eispavillon der Welt.


Auf direktem Wege wandern Sie nach Saas-Fee, in die Perle der Alpen.

Saas-Fee ist eine der vier Gemeinden, die sich in das enge idyllische Saas-Tal schmiegen. Es ist umgeben von den Schwester-Dörfern Saas-Almagell, Saas-Grund und Saas-Balen.


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