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Aostatal

Das Aostatal liegt im Nordwesten von Italien, grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und ist das beste Beispiel dafür, dass in den Alpen „nah“ nicht gleich „nah“ ist: Zwar ist das italienische Aostatal mit seinen Gemeinden Valtournenche und Breuil-Cervinia im Prinzip nur einen Steinwurf von Zermatt entfernt, doch diesen Stein müsste man schon sehr hoch schmeißen.

Zwischen Zermatt und der autonomen Region Aostatal erheben sich nämlich die mächtigen Viertausender des Monte Rosa-Massivs, die die natürliche Grenze nach Italien formen und ein scheinbar unüberwindliches Hindernis darstellen. Doch die Mühe lohnt sich und ein Ausflug ins Aostatal von Zermatt aus ist ein unvergessliches Erlebnis.

Schon die Namensgebung der Gemeinschaften – Französisch, Italienisch und Deutsch – legt nahe, dass das Aostatal eine mehrsprachige Region ist. Die offiziellen Amtssprachen sind Italienisch und Französisch.
Das Aostatal lebt von der Landwirtschaft und vom Tourismus. Die wohl bekanntesten Export-Güter der Region sind der Fontina-Käse und der beliebte Wein aus dem Aostatal.

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Im Frühling gleicht das Aostatal einer Bilderbuchlandschaft.

Das Aostatal: nah und doch so fern

Während Wanderer also enorme Pässe überwinden müssen, um von Zermatt nach Breuil-Cervinia im Aostatal zu wandern und Auto- und Bahnfahrer beachtliche Umwege von mehreren Stunden in Kauf nehmen müssen, gibt es bislang nur eine einzige Gruppe von Zermatt-Urlaubern, die den Übergang ins Aostatal vollkommen problemlos bewältigen kann: die Skifahrer und Snowboarder. Die Skigebiete von Zermatt und Valtournenche sind über die Skischaukel auf dem Theodulpass komfortabel miteinander verbunden. Das ermöglicht es den Wintersportlern, je nach Belieben über die Grenze zu wechseln und sich auch im Skigebiet des Aostatals so richtig auszutoben. Insgesamt 350 Pistenkilometern stehen Ihnen in den Wintermonaten so zur Verfügung. Dass sich der Umweg für die anderen Besucher aber ebenfalls lohnt, um eines der schönsten Ausflugsziele ab Zermatt zu besichtigen, steht aber außer Frage.

Landschaftliche Idylle im Aostatal

Schließlich wartet das Val d’Aosta mit einer spannenden Rückansicht jener Berge auf, die in Zermatt zum wohlbekannten Panorama gehören. So erleben Sie hier zum Beispiel das Matterhorn aus einer ganz neuen, spannenden Perspektive, die Sie fast glauben macht, einen anderen Berg vor sich zu haben. Die ebenmäßige Pyramidenform nämlich weist das Matterhorn nur von Norden aus gesehen auf. Neben dem Matterhorn locken 19 weitere Viertausender Bergsteiger ins Aostatal.

Auch der Mont Blanc (4.810m ü.M.), der höchste Gipfel der Alpen, liegt hier. Hinzu kommt eine große Vielfalt an Gletschern, die insgesamt 120 km² des Aostatals bedecken. Landschaftlich hat das Aostatal den Besuchern aus Zermatt also eine Menge zu bieten: Zahllose Wanderwege führen durch unberührte Natur, vorbei an reißenden Bächen, durch schattige Wälder und über blühende Alpwiesen.

Sehenswürdigkeiten im Aostatal

Darüber hinaus gibt es im Aostatal eine Vielzahl von Burgen und Schlössern zu besichtigen: Insgesamt 82 historische Bauwerke aus der Zeit zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert laden zum Erkunden und Entdecken ein.


Besonders sehenswert sind das Schloss Issogne, eine alte Sommerresidenz, die noch heute von einer Aura des unbeschwerten höfischen Lebens umgeben ist und an eine verträumte Sommerfrische denken lässt, die Burg von Verres, die trutzig den Eingang zum Ayastal bewacht, und die romantische Burg von Fenis, die so archetypisch aussieht, dass sie auch von einem Kind hätte gezeichnet worden sein können. Auch ein Besuch der Festung Bard und der regionalen Hauptstadt Aosta darf natürlich nicht fehlen, wenn Sie einen Ausflug ins Aostatal unternehmen. Vor allem die Überreste der einstigen römischen Siedlung in Aosta sind sehr zu empfehlen. Des Weiteren erwarten Sie die idyllisch gelegene Kirche San Maurizio hoch über dem Aostatal in Saint Vincent, das malerische Dörfchen Donnas und das römische Aquädukt aus vorchristlicher Zeit. Weitere 82 Schlösser und Burgen freuen sich ebenfalls über Ihren Besuch.

Kurz gesagt: Im Aostatal gibt es viel zu erleben – und ein Ausflug von Zermatt aus lohnt sich allemal. Da die Anfahrt jedoch etwa 4 Stunden dauert, empfiehlt es sich, mindestens zwei Tage am Ziel zu verbringen. Wenn Sie mit dem Zug von Zermatt ins Aostatal fahren wollen, steigen Sie in Stalden, Visp, Chamonix-Mont-Blanc und Châtillon um. Die Autofahrt ab Täsch, wo Sie Ihr Auto im Matterhorn Terminal Täsch geparkt haben, dauert ebenfalls etwa 4 Stunden und führt Sie in einem großen Bogen um das Gebirgsmassiv herum. Doch sowohl die Autofahrt als auch die Bahnfahrt ins Aostatal versprechen grandiose Ausblicke auf die Bergwelt und machen die Strapazen der langen Fahrt allemal wieder wett.


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