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Andermatt

Andermatt liegt, nur zwei Autostunden von der deutschen Grenze und eineinhalb Stunden von Zürich entfernt, im Herzen der Schweizer Alpen im Kanton Uri. Zermatt-Urlauber kennen den Ort in den Urner Alpen vor allem wegen seiner Lage am Gotthard auf 1447 m Höhe und als Zwischenstation des Glacier Express von Zermatt nach St. Moritz. Etwa auf halber Strecke gelegen ist Andermatt ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle, die von Zermatt aus eine Fahrt mit dem legendären Glacier Express unternehmen wollen, ohne dabei die gesamten 11 Stunden nach St. Moritz fahren zu müssen. Andermatt ist nach Osten hin über den Oberalppass mit Graubünden und nach Westen über den Furkapass mit dem Wallis verbunden.

Hoch oben im weiten Urserental (auf Deutsch: Tal der Bären), direkt unterhalb des Oberalppasses, liegt Andermatt idyllisch in die Berglandschaft und in das vom Gletscher geschaffene Trogtal eingebettet und lädt zum Wandern, Klettern, Klettersteiggehen, Mountainbiken, Golfen und Bergsteigen ein.

Andermatt selbst ist ein heimeliges überschaubares Bergdorf mit einem historischen Rathaus (1583 erbaut und 1767 nach einem Dorfbrand erneuert) und dem sehenswerten Suworowhaus.

Von Andermatt führt eine Luftseilbahn auf den Gemsstock (2963m ü.d.M.) von dem sich ein herrliches Bergpanorama bietet.

Empfehlenswert von Andermatt aus ist ein etwa 20minütiger Spaziergang zur Schöllenenschlucht mit der Teufelsbrücke.

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Winter-Paradies in Andermatt, dem Schneeloch der Alpen

Als abwechslungsreicher Wintersport- und Kurort hat sich Andermatt mit seiner hochalpinen Kulisse und den diversen Dreitausendern in der Schweiz und darüber hinaus längst einen Namen gemacht. Bekannt ist Andermatt vor allem für den einzigartigen Bannwald oberhalb des Dorfes, der schon seit Jahrhunderten unter ganz speziellem Schutz steht und den Ort zuverlässig vor Lawinen bewahrt.

Schon Johann Wolfgang von Goethe stellte 1779, nachdem er schon dreimal Urlaub im Urserental gemacht hatte, begeistert fest: “Mir ist´s unter allen Gegenden, die ich kenne, die liebste und interessanteste.” Eine bessere Werbung für Andermatt und die Umgebung kann man wohl kaum finden. Dennoch war Andermatt nach einer kurzen Hochzeit als Nobelort in den 1880er Jahren, als jeder, der durch den Gotthard-Tunnel wollte, durch Andermatt musste, eher ein Geheimtipp. Mountainbiker und Motorradfahrer schätzten die Gegend rings um Andermatt für ihre Herausforderungen und im Winter waren es vor allem Freerider und Ski-Cracks, die im etwas verwahrlosten Skigebiet von Andermatt einen ungeschliffenen Kristall sahen. Das änderte sich jedoch schlagartig, als der ägyptische Milliardär Samih Sawaris – ein koptischer Christ aus Ägypten, der in Berlin studiert hat und sehr gut Deutsch spricht – an einem Sommertag im Winter mit seinem Hubschrauber über das weiße Tal von Andermatt flog und erkannte, dass es sich um einen Juwel handelte – wie gemacht für ein Luxusresort.

Die Andermatt-Zukunft: Andermatt Swiss Alps

Er will Andermatt für seine Besucher noch attraktiver machen und investiert insgesamt über 1,8 Milliarden Schweizer Franken in die Entwicklung von Andermatt. Auf über 140 Hektar entsteht ein wegweisendes Tourismus-Projekt mit dem Namen “Andermatt Swiss Alps”. So will der Ägypter, den sie hier den „Pharao“ oder den „Rockefeller vom Nil“ nennen, mit seiner Firma sechs vier- bis fünf-Sterne-Hotels mit 850 Zimmern, zwei Dutzend Villen und Chalets, 42 Wohnhäuser mit fast fünfhundert Wohnungen, Schwimmbäder, ein Sport-, Freizeit- und Kongresszentrum sowie einen Golfplatz bauen. Der Andermatt-Investor wurde 1957 in Ägypten geboren und ist Bürger von Montenegro; derzeit steht er auf Platz 879 der reichsten Menschen der Erde und hat sich 2011 in den Luzerner Fußballklub FC Luzern mit 12,5% eingekauft. Er hat Erfahrungen mit Mega-Projekten, wie u.a. der Erfolg des ägyptischen Resorts „El Gouna“ zeigt. Das lässt auch die Zukunft von Andermatt in einem günstigen Licht erscheinen und uns erwartungsvoll auf die Dinge blicken, die da kommen werden.


Andermatt im Tal der vielen Möglichkeiten

Der 18-Loch-Höhen-Golfplatz in Andermatt wird 2016 eröffnet, die ersten beiden Apartmenthäuser waren bereits im Frühjahr 2014 bezugsbereit. Als erstes Luxushotel des Tourismusprojektes wurde das The Chedi Andermatt fertig gestellt, das am 20. Dezember 2013 den Betrieb aufgenommen hat. Das 5-Sterne-Superior-Hotel The Chedi in Andermatt ist das erste Haus der asiatischen Luxushotelmarke in Europa und steht für eine neue Dimension des Luxus. Weitere Häuser der Hotelkette GHM sind in der Schweiz und an anderen Orten in Europa geplant. 64 Appartements, 6 Maisonette-Penthouses, 49 Residenzen mit 7 Lofts und 50 Hotelzimmer stehen den Gästen im The Chedi Andermatt zur Verfügung, um den Traum vom Luxusurlaub wahr werden zu lassen. Designed wurde das Deluxe-Hotel, das in seiner Architektur Tradition und Moderne auf sehr raffinierte Weise verbindet, von Denniston International Architects & Planners Ltd. Hier fließt der Charme der traditionellen alpinen Bauweise in ein modernes, innovatives Design ein. Dunkel, elegant und cool kommt es mit seinem Indoorpool, seinem beheizten Außenbecken, seinen insgesamt 194, über das ganze Gebäude verteilten, Feuerstellen und dem riesigen modernen Spa daher. Der Spabereich ist in weiten Teilen aus grauem Granit gestaltet und besticht, neben Jacuzzi, Gym, Saunen und Dampf- und Wärmebädern, besonders durch den 35 Meter langen schmalen Indoorpool. Besonders wenn es dunkler wird kommt die aufwändige raffinierte Poolbeleuchtung zur Geltung: der Poolboden aus grünem Serpentinitstein schimmert dann geheimnisvoll durch das Wasser. Durch die gläserne Decke und eine verglaste Längswand der Schwimmhalle lassen sich beim Schwimmen und Relaxen die Andermatter Berge gegenüber perfekt anschauen.

Das Innere des Hotels steht der asiatisch modernen und alpin mondänen Architektur in nichts nach und präsentiert sich überaus luxuriös in Glas, Granit und rotem Leder. So ist das The Chedi die erste Adresse für alle, die in Andermatt weder auf Luxus und Design noch auf rustikale Schweizer Gemütlichkeit verzichten wollen. Zwei Restaurants, “The Japanese Restaurant” (in der Nebensaison geschlossen) und “The Restaurant” (ganzjährig geöffnet), sowie der für Andermatt und die Region einzigartige Spa-Bereich sorgen außerdem dafür, dass es den Gästen im The Chedi Andermatt an nichts fehlt. Mit dem Hotel Chedi bricht also eine neue Ära des luxuriösen Urlaubs in Andermatt an. Wie sagte Investor Samih Sawiris bei der Eröffnung des The Chedi so schön und scheinbar bescheiden: “Wir können es uns nicht leisten, weniger Luxus anzubieten als die anderen Hotels in den Bergen.”


Andermatt Hoteltipp:

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Mit dem The Chedi in Andermatt bricht eine neue Ära an.

Doch The Chedi ist erst der Anfang. Das gesamte Areal auf dem Gelände der ehemaligen Andermatter Militärkasernen wird zukünftig, nach dem Vorbild von Zermatt, autofrei sein. Sämtliche Parkplätze werden in einer riesigen unterirdischen Parkgarage angelegt. Investor Samih Sawiri verspricht, im großen Stil erneuerbare Energiequellen einzusetzen und zu nutzen und ein Höchstmaß an umweltverträglicher Erschließung zu gewährleisten. Auch das Skigebiet Andermatt will Sawiri mit seinem Team modernisieren und auf Augenhöhe mit den erfolgreichen Schweizer Skiorten Zermatt, Saas-Fee und Co. bringen. Das neue Ferienresort in Andermatt wird ganzjährig geöffnet sein und viele neue, regionale Arbeitsplätze schaffen.

Samih Sawiris ist fest davon überzeugt, dass sein Engagement in Andermatt nachhaltig und erfolgreich sein wird. Obwohl sein ägyptischer Konzern in den Folgen der Krise in Ägypten seit Jahren hohe Verluste angehäuft hat, ist das Projekt Andermatt, laut Sawiris nicht gefährdet, weil er hier eigene Geldmittel investiert hat. In einem Interview mit dem “SPIEGEL” sagte Sawiris neulich: “Das Hotel ist die erste Blüte, die sich öffnet und zeigt, dass die Saat richtig gepflanzt wurde.”

Andermatt das ganze Jahr über erleben

Aktivurlauber kommen in Andermatt das ganze Jahr über auf ihre Kosten. Nicht umsonst wird Andermatt auch das “Schneeloch der Schweiz” genannt. Vor allem bei Free Ridern ist der Ort im Winter noch immer sehr beliebt. Schneeschuhrouten, Winterwanderwege, Langlaufloipen, Schlittel- und Schlittschuhbahnen ergänzen das reiche Pisten-Angebot im Skigebiet Andermatt ebenso, wie Möglichkeiten zum Eisklettern. Ab 1440 Metern Höhe gilt Andermatt auf seinen derzeit 120 Pistenkilometern als schneesicher. Im Rahmen der umfassenden Ausbaumaßnahmen in Andermatt werden in den kommenden Jahren auch fünf neue Skilifte der Doppelmayr/ Garaventa AG zum Gemsstock errichtet. Andermatt ist bei passionierten Skifahrern außerdem für seine “Schwarze Piste” bekannt, auch genannt Bernhard-Russi-Run. Diese extrem steile und gefährliche Piste ist nach dem Schweizer Olympiasieger Bernhard Russi benannt und führt vom Gemsstock aus 2963m Höhe über den Gurschengletscher auf die Gurschenalp. Sie sei allerdings wirklich nur echten wagemutigen Ski-Cracks empfohlen.

Wer im Sommer kommt, nutzt die vielfältigen Wandermöglichkeiten. Für Tagesausflügler aus Zermatt ist vor allem der Gemsstock (2.963 m) zu empfehlen, der über eine Seilbahn erreicht werden kann. Von hier aus eröffnet sich dem Wanderer ein Panorama-Blick über Andermatt und die gesamte Umgebung. Der Gurschengletscher und die Gurschenalp, an der Nordflanke des Berges, locken mit einigen Herausforderungen und eignen sich im Sommer wie im Winter für einen Besuch. Ob Geocaching oder ein Besuch im Streichelzoo, ob Abseilen aus der Seilbahnkabine oder Wandern am Limit – hier wird es wirklich nicht langweilig. Eine schöne Bergtour von Andermatt aus ist auch die Besteigung des Dammastock (3630m ü. M.). Der Aufstieg zum höchsten Gipfel der Urner Alpen gilt als vergleichsweise leicht und aussichtsreich und erfolgt über die Trifthütte und den Furkapass. Wer eine Hüttentour anpeilt, sollte die Voralphütte (2.126m ü. M.) in Betracht ziehen, die für Wanderer zwischen Ende Juni und Ende September geöffnet ist.

Ein echter Geheimtipp an sonnigen Tagen ist die Fahrt mit dem Oberalp Openair Express (29. Juni – 1. September). Dafür werden ein offener Aussichtswagen, der eine ungestörte 360-Grad-Aussicht ermöglicht, und ein nostalgischer Belle Epoque-Gesellschaftswagen miteinander gekoppelt. Lassen Sie sich den Fahrtwind um die Nase wehen, während Sie den Ausblick genießen, oder ziehen Sie sich in den geschlossenen Wagen zurück, wenn es doch etwas zu frisch wird. Einmal täglich nimmt der Oberalp Openair Express 50 Fahrgäste mit auf die Reise zwischen Andermatt und Disentis (und zurück). An weiteren Möglichkeiten, einen schönen Sommertag zu verbringen, fehlt es ebenfalls nicht: Gehen Sie Golfen oder Fischen, spielen Sie Tennis oder erkunden Sie mit dem Fahrrad die Umgebung. Andermatt ist darüber hinaus für seine attraktiven Shoppingmöglichkeiten bekannt. Eine schmale gepflasterte Einkaufsstraße führt mitten durch den Ort. Für Autofahrer auf der Durchreise nach Zermatt bietet sich Andermatt an, um nach langer Fahrt eine Kaffeepause einzulegen.

Stöbern Sie bei uns auch nach weiteren Ausflugszielen ab Zermatt.


Mit den vielen Bauprojekten erstrahlt Andermatt in ganz neuem Licht.





Literaturtipps